Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

31. März 2015

Alle wollten die frisch geschlüpften Küken sehen

"Vom Ei zum Huhn": Die Erst- und Zweitklässler der Sommerbergschule Buchenbach hatten einen Brutkasten im Klassenzimmer.

  1. Viel Spaß mit den flauschigen Küken haben Jonah, Lorenz und Luis. Foto: photocase.de/sör alex/Josef Faller

  2. Viel Spaß haben Jonah, Lorenz und Luis mit den süßen Küken. Foto: Faller

BUCHENBACH. In der Klasse 1/2 a der Sommerbergschule piept es unüberhörbar. Die Mädchen und Buben behandeln mit ihrer Lehrerin Iris Friedman das Thema "Vom Ei zum Huhn", was gleichzeitig ein Modul für die künftige Naturparkschule ist.

Nach dem Motto "Die Praxis ist der beste und effektivste Lehrmeister" sind in einem größeren Metallkäfig, von Wärmelampen angestrahlt, ein gutes Dutzend erst mehrere Tage alte Küken zu bewundern. Sie wurden allesamt in einem Brutkasten im Klassenzimmer ausgebrütet. Antonia, deren Eltern einen Bauernhof besitzen, steuerte sechs Eier von Zwerghühnern bei und Iris Friedmann selbst 20 Eier, die teilweise vom Mundenhof stammen. So konnten die Kinder gut beobachten, wie die Küken aus den Eiern schlüpften. Einige Eier sind noch im Brutkasten, die restlichen Küken werden bald aus der Schale kommen.

Zu Beginn des Themas über die Hühner stand ein Besuch auf dem Mundenhof. Dabei erfuhren die Kinder unter anderem wichtige Details für Verbraucher: Die Qualitätsstufe eines Eies mit dem Stempel 0 stammt von Freilandhühnern, die Stufe 3 haben Hühner in Käfighaltung gelegt. Auch ein Besuch auf dem Melcherhof in Unteribental stand auf dem Programm. Dort wird noch die "Sundheimer Rasse" gezüchtet, die einzige unverfälschte badische Rasse aus früheren Jahren. In einem Gespräch mit den Kindern im Stuhlkreis wurde rasch klar, dass sie viel zum Thema wissen: Die Küken schlüpfen nach 20 bis 21 Tagen. Sie sind ganz nass, können aber nach kurzer Zeit bereits laufen. Gefüttert werden die Kleinen mit Hirse und gekochten Eiern. Wie Iris Friedmann zum Schluss noch erwähnte, sei ein regelrechter "Kükentourismus" entstanden. Die Klassen der Schule und Mädchen und Buben aus dem benachbarten Kindergarten wollten die Küken sehen.

Werbung

Autor: Josef Faller