Hock an der Sommerberghalle

Blasmusik, kühles Bier und alte Traktoren in Buchenbach

Josef Faller

Von Josef Faller

Mo, 30. Juli 2018 um 17:17 Uhr

Buchenbach

Viele Gäste aus nah und fern besuchten den Hock des Musikvereins Buchenbach an der Sommerberghalle. Auch liebevoll restaurierte Traktoren konnten dabei bestaunt werden.

BUCHENBACH. Der Musikverein Buchenbach veranstaltete am vergangenen Wochenende seinen alljährlichen Musikhock an der Sommerberghalle. Bei dem herrlichen Wetter entwickelte sich der Hock zu einem echten Fest. Viele Gäste aus nah und fern konnten an den beiden Tagen bei Musik und Unterhaltung die gemütliche Atmosphäre im Schatten der Bäume und Zelte richtig genießen.

Mit drei gekonnten Schlägen auf den Zapfhahn des ersten Bier fasses eröffnete Jochen Willmann vom Vorstandsteam am Samstagnachmittag den Hock. Verschiedene kleinerer Gruppen des Vereins sorgten für die musikalische Unterhaltung. Abends gab das Orchester des Musikvereins unter der Leitung von Gottfried Hummel ein kleines Konzert. Im Anschluss spielte die bewährte Gruppe "LätzRum" zur Unterhaltung und zum Tanz.

Der Sonntag begann mit einem Mittagskonzert des Musikvereins Schlatt. Das musikalische Nachmittagsprogramm gestaltete dann der Musikverein Bahlingen. Daneben gab es zünftige Live-Musik mit verschiedenen Musikerinnen und Musikern des gastgebenden Vereins. Auch für die Kinder gab es den ganzen Nachmittag keine Langeweile: Unter der Anleitung von Ursula Fruttiger, Angela Andris und Doris Ketterer bastelten sie kleine Drachen aus Heu.

Alle vier Jahre findet beim Musikhock ein Oldtimer-Traktorentreffen statt. Jetzt war es wieder soweit. Clemens Bernauer, Klemens Fruttiger und Patrick Schlupf konnten über 30 Besitzer dazu gewinnen, ihre alten, liebevoll restaurierten Traktoren auf einer Wiese neben dem Festplatz zu präsentieren. Das älteste Fahrzeug war ein amerikanischer Jeep aus dem 2. Weltkrieg, Jahrgang 1942. Der Besitzer musste einen Dieselmotor von Mercedes einbauen, um die Zulassung als landwirtschaftliche Zugmaschine zu erhalten. Neben vielen anderen waren auch ein Kramer von 1948 mit 11 PS, ein Eicher von 1956 mit 16 PS und ein japanischer Iseki mit 17 PS zu bewundern. Auf der Wiese konnten auch kleine Probefahrten unternommen und Fachgespräche geführt werden.

Die Musikantenküche sorgte an beiden Hocktagen bestens für das leibliche Wohl der Gäste. Wem es draußen zu heiß war, konnte sich in der klimatisierten Halle bei Kaffee und Kuchen erfrischen. So konnte Jochen Willmann vom Vorstandsteam eine zufriedene Bilanz ziehen: "Alles hat reibungslos geklappt". Sein Dank galt den vielen Helferinnen und Helfer vom Verein und vielen Freiwilligen.