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29. Januar 2012 21:05 Uhr
Bürgermeisterwahl in Buchenbach
Harald Reinhard schafft’s auf Anhieb
BUCHENBACH. Die Gemeinde Buchenbach hat einen neuen Bürgermeister – und das im ersten Durchgang: Die Wähler haben mit über zwei Drittel der Stimmen dem 46-jährigen Harald Reinhard eine klare Mehrheit verschafft.
Der Wahlsieger gewann in allen Stimmbezirken. Damit kann der aus Unterfranken stammende, parteilose Kulturdezernent der sächsischen Stadt Kamenz Nachfolger von Wendelin Drescher (CDU) werden, der nach 24 Jahren im Amt nicht mehr kandidierte. Der einheimische Hauptamtsleiter Joachim Heinrich musste sich mit 28 Prozent begnügen. Der 48-Jährige schaffte in Falkensteig mit 40 Prozent sein bestes Teilergebnis. Er war darauf angewiesen, dass ihn die Wähler handschriftlich in die Freizeile auf dem Stimmzettel eintrugen, da er seine Bewerbung außerhalb der Frist "nachgeschoben" hatte und somit nicht zum offiziellen Bewerberfeld zählte. Eine satte Ernte fuhr Wahlsieger Reinhard in Unteribental ein: 83 Prozent.Thomas Heiny (1 Prozent) und Bastian Remkes (0,8 Prozent) hatten mit dem Wahlausgang nichts zu tun. Die Wahlbeteiligung lag bei respektablen 66,75 Prozent.Werbung
Der Trend zugunsten von Harald Reinhard zeichnete sich schon nach Auszählung der 160 Briefwähler ab. Dieses Teilergebnis lag bereits um 18.15 Uhr vor. Trotz der über 450 handschriftlichen Eintragungen, die einer genauer Überprüfung bedurften, lag das Endresultat um 18.40 Uhr auf dem Tisch des Wahlausschussvorsitzenden Wendelin Drescher, der die gute und zuverlässige Arbeit der über 40 Wahlhelfer ausdrücklich lobte.
Bei der anschließenden Wahlfeier in der Sommerberghalle zeigte sich der künftige Bürgermeister, der von seinen drei Kindern (12, 17 und 19 Jahre), seiner Mutter und weiteren Angehörigen begleitet wurde, überglücklich. Der unterlegene Joachim Heinrich gratulierte seinem künftigen Chef ebenso wie die Riege der Bürgermeister aus der Nachbarschaft mit Andreas Hall, Kirchzarten; Franz-Josef Winterhalter, Oberried; Rudolf Schuler, St. Peter; Josef Haberstroh, Breitnau und Alexander Kuckes, Eisenbach. Die Bürger bedachten den Wahlsieger, der an diesem Abend viele Hände schütteln musste, mit großem, herzlichen Applaus. Die Feuerwehr hatte die Bewirtung übernommen, bis 21 Uhr gab’s Freibier.
Autor: Markus Donner
