Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

20. Januar 2012

Im ständigen Gebet für den Frieden

Klaus Wangler aus Buchenbach wird für 25. Teilnahme an der Gebetswache auf dem Lindenberg mit Ehrenplakette geehrt.

  1. Klaus Wangler (Mitte) erhält von Präses Robert Henrich vom Männerwerk der Erzdiözese die Ehrenplakette der Gebetswache. Rechts der Obmann der Gebetswache „Rund um den Lindenberg“, Karl Vogt. Foto: Josef Faller

BUCHENBACH. "Die Gebetswache der Männer auf dem Lindenberg lebt von der Treue und der Beständigkeit der betenden Männer", sagte Präses Robert Henrich vom Katholischen Männerwerk der Erzdiözese Freiburg bei der Ehrung von Klaus Wangler, der zum 25. Male an der Gebetswache teilnahm.

Wenn es solche Leute nicht gäbe, meinte Präses Henrich, gäbe es auch keine Anbetung. Die 25. Teilnahme von Klaus Wangler bedeute 25 Wochen, also fast ein halbes Jahr, Gebet auf dem Lindenberg. Mit einem herzlichen Dankeschön überreichte er die "Ehrenplakette der Gebetswache" an den Buchenbacher. Er gehört zur 26 Mann starken Gruppe "Rund um den Lindenberg", die für diese Woche die Gebetswache übernommen hat. Der Obmann der Gebetswache "Rund um den Lindenberg", Karl Vogt, bedankte sich im Namen der Gruppe ebenfalls herzlich bei Klaus Wangler und überreichte ein Geschenk. Es sei ein wichtiges Ziel, dass immer wieder neue Beter zur Gruppe kämen, betonte Vogt, denn nur so könne diese Anbetung weiter gehen. Klaus Wangler selbst bezeichnete die Gebetsgruppe als "große Familie und schönes Team". Er komme immer gerne auf den Lindenberg. Seine ganze Familie bis zu den Enkeln stehe dabei hinter ihm.

Werbung


Die Gebetswache der Männer auf dem Lindenberg findet jedes Jahr von Anfang Januar bis Ende November statt und dauert für jede Gruppe eine Woche. Etwa 1000 Männer aus 48 Gebetsgruppen aus der ganzen Erzdiözese Freiburg kommen alljährlich zur Anbetung auf den Lindenberg. Viele Leute seien erstaunt, dass es in der heutigen Zeit so etwas noch gäbe, dass Tag und Nacht gebetet werde, sagte Präses Henrich. "Wir halten Wache" heißt das Motto dieser Anbetung.

Konrad Adenauer erwirkt Freilassung der Kriegsgefangenen

Begonnen hat es im Jahr 1956 als Erinnerung an die erste Gebetswache 1955 von 30 Männern in der Ranftkapelle in Sachseln in der Schweiz, als Bundeskanzler Konrad Adenauer bei seinem Besuch in Moskau die Freilassung der deutschen Kriegsgefangenen erwirkte. So ist die Gebetswache auf dem Lindenberg auch ein ständiges Gebet für den Frieden.

Autor: Josef Faller