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22. Dezember 2016

Von "Rudi Rentier" bis "Sir Duke"

Weihnachtskonzert des Akkordeonclubs Höllental in der Sommerberghalle in Buchenbach .

  1. Das Orchester des Akkordeonclubs Höllental unter Leitung von Katharina Steiert. Foto: Privat

BUCHENBACH (BZ). Der Akkordeonclub Höllental hatte zum Weihnachtskonzert in die festlich dekorierte Sommerberghalle geladen. Die vielen Besucher bereuten ihr Kommen nicht, denn es wurde Akkordeonmusik auf höchstem Niveau geboten.

Den ersten Teil des Abends gestaltete das Schülerorchester, die "Höllentäler Notenfüchse", unter der Leitung von Isabell Furtwängler. Bei dem bekannten Lied "In der Weihnachtsbäckerei" bewiesen die kleinen Flötenspieler, dass sie seit dem Vorjahr einiges hinzugelernt hatten. Zwischen den einzelnen Stücken wurden weihnachtliche Gedichte und Geschichten vorgetragen. Garanten für die Fortschritte sind Isabell Furtwängler, Katharina Steiert, Daniela Rees und Simon Schuler, die für die Ausbildung zuständig sind.

Im Anschluss durfte sich das Publikum erstmals über das Gesamtorchester, unter der musikalischen Leitung von Katharina Steiert, auf der Konzertbühne erfreuen. Dieses setzt sich aus dem Jugendorchester und dem Konzertorchester des Akkordeonclubs Höllental zusammen. Ganz besonders freute sich das Gesamtorchester über die musikalische Unterstützung des Sommerbergchors Buchenbach, der von Beate Rösch dirigiert wurde. Zusammen präsentieren sie den Ohrwurm "Der, die das Sesamstraße" und intonierten gemeinsam zur "Happy-Junior’s-Aprés-Ski-Party" lauter bekannte Melodien. Das Publikum war begeistert und bekam als Zusage das beliebte Weihnachtslied "Rudi Rentier" zu hören.

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Vorsitzende Jasmin Schuler bedankte sich im Namen des Akkordeonclubs Höllental für die tolle Zusammenarbeit und den gelungenen Auftritt beim Sommerbergchor und überreichte zwei hochwertige Schlaginstrumente (Cachons).

Auf sehr originelle und einzigartige Weise führten Peter Bartberger und Jessica Schapfel durch das Programm des Konzertorchesters. Getreu dem Motto "Tag aktuell Buchenbach" wurde das Publikum über Leinwand von den beiden Nachrichtenreportern über die brandneuen News der jeweiligen Stücke des Orchesters unterrichtet. Das Konzertorchester zeigte bei seinem Auftritt, dass sein Repertoire von klassischen Melodien über Marschmusik bis hin zu Rock-Pop-Klängen reicht.

Mit dem bekannten, flotten und beliebten "Florentiner Marsch" begann das Orchester. Weiter im Programm ging es ebenfalls klassisch mit der Ouvertüre "Wenn ich König wär". Hier waren von den Fingern der Musiker und Musikerinnen Höchstleistungen gefordert. Bei "Gilbert O’Sullivan in Concert" begeisterte das Orchester mit den beliebten Klängen des Komponisten aus "Get Down", "Claire" und "Matrimony".

Dazwischen nutzte der Breisgauer Bezirksvorsitzende des Deutschen Harmonikaverbandes, Trudpert Beckert, die Gelegenheit und ehrte zwei Aktive. Jessica Schapfel erhielt für zehn Jahre Mitarbeit im Vorstand die DHV-Urkunde als Anerkennung für ihr Ehrenamt. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurde der Vorsitzenden Jasmin Schuler die silberne Ehrennadel verliehen. Beide bekamen außerdem vom Akkordeonverein ein Präsent.

Die Klänge aus "Theme from New York, New York" ließen das Publikum für einen Moment musikalisch in die Welt des Filmes eintauchen. Bei dem Lied "Nothing Else Matters" wurde das Orchester unterstützt durch den Gitarristen Lars Fassbender. Danach überzeugte das fröhliche Medley "Stevie Wonder Hit Collection" mit "Sir Duke", "You are the Sunshine of my Life" und "Isn’t she lovely". Beim letzten Stück "Simon and Garfunkel in Concert" war das Publikum von den eindrucksvollen Melodien besonders beeindruckt. Die Akkordeonisten durften die Bühne erst nach zwei Zugaben verlassen.

Die Vorsitzende bedankte sich bei der Dirigentin Katharina Steiert, beim Orchester und all den vielen Helfern. Spannend wurde es zum Schluss bei der Verlosung der Preise der Tombola, die von Jürgen Steiert professionell moderiert wurde.

Autor: bz