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29. Mai 2012

Claudio Ebner wird HSG-Coach

Kaderplanungen beim Absteiger aus Freiburg laufen.

  1. Claudio Ebner Foto: privat

HANDBALL. Es war eine eher unruhige Saison für den Südbadenligisten HSG Freiburg. Die Verpflichtung von Francis Kaminsky erwies sich als Fehlgriff, das im Winter eingesprungene Duo Bernhard Riegraf und Siegmund Früh hatte mehr Erfolg, nicht so viel aber, dass sie den Abstieg in die Landesliga verhindern konnten. Die beiden ehemaligen Spieler hatten ihr Engagement aber auf die Rückrunde begrenzt. Mit Claudio Ebner hat die HSG-Führungsetage um den Vorsitzenden Raynald Thommen nun einen ehemaligen italienischen Nationalspieler verpflichtet, der als Trainer indes noch ein recht unbeschriebenes Blatt ist.
Im März hatte der 30-Jährige das Training der A-Jugendlichen übernommen, mit der er derzeit die Qualifikation zur Südbadenliga spielt. Nun soll er die Geschicke der ersten Männermannschaft übernehmen, wie Thommen auf Anfrage der BZ berichtet. "Es gibt auch in der Ersten viele junge Leute, das ist eine reizvolle Aufgabe", sagt Ebner. Pünktlich im Training zu sein, sollte für Ebner kein großes Problem sein: Er wohnt nur ein paar Meter neben der Gerhard-Graf-Halle.
Die Mannschaft hat derweil nicht nur das Interimsgespann verloren, sondern auch ein paar Spieler: Marcel Heitvogt geht zum Aufsteiger nach Herbolzheim, mit Max Leupolz verließ der einzige Linkshänder das Team, Stammkeeper Fabian Hohnloser wird erst im Januar wieder zum Kader stoßen und auch für Clemens Hanser muss noch Ersatz gefunden werden. Zudem ist die Zukunft von Christoph Muy noch unklar. "Wir arbeiten dran", sagt Ebner, der seine aktive Laufbahn mit dem Trainerposten - zuletzt spielte er bei den Sportfreunden Eintracht Freiburg - fürs Erste beendet hat. Lars Bargmann

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Autor: bar