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11. August 2010

Alice Cooper: Horror und Komödie

Alice Cooper kommt zur "Hard Rock Session" in Colmar.

  1. Gibt auch den Spiderman: Alice Cooper Foto: pro

Die Nummer mit dem geköpften Huhn ist zufällig entstanden. 1969 gab der 21-jährige Alice Cooper aus Detroit ein Konzert in Toronto. Da kam ein Huhn auf die Bühne, Cooper war verwirrt, warf es hoch, und es stürzte kopfüber in die Reihe mit den Rollstuhlfahrern. Die Geschichte kam in die Zeitungen, und Cooper hatte seine Marktnische gefunden. In den folgenden 40 Jahren hat er auf der Bühne Geflügelblut getrunken, Frauen massakriert und sich erhängt. Er war Vampir, Serienmörder, Monster. Und eine der liebenswürdigsten Figuren im Rock-’n’-Roll-Zirkus. "Horror und Komödie liegen für mich nah beieinander", sagte er selbst. Bis heute ist er die Attaktion bei Festivals wie jetzt der "Hard Rock Session" der Colmarer Weinmesse, bei der er nach Bands wie Soulfly, Saxon und Europe auftritt. Er wird seinen berühmtesten Song bringen: "School’s Out" von 1972. "Ich habe mich immer bemüht, zeitlose Musik zu machen", so Cooper, der auf seinem jüngsten Album "Along Came a Spider" harten Rock mit Pop, New Wave und Industrial würzt.
Termin: Colmar, Hard Rock Session, Parc des Expositions Sa, 14. August, ab 15 Uhr, BZ-Kartenservice (s. unten).

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Autor: Steffen Rüth