Sparsam gewirtschaftet

Karin Stöckl-Steinebrunner

Von Karin Stöckl-Steinebrunner

Di, 31. Juli 2018

Dachsberg

Kommunalamt hat geprüft.

DACHSBERG (kss). In regelmäßigen Abständen prüft das Kommunalamt die Arbeit der Verwaltung. Der Prüfbericht für die Jahre 2010 bis 2015 ist positiv ausgefallen, eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung wurde bescheinigt, sagte Bürgermeister Helmut Kaiser in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Handlungsbedarf besteht bei der Aktualisierung der Satzungen für Wasser, Abwasser, Bestattungswesen und Feuerwehr. Hier werden neue Gebührenkalkulationen notwendig werden.

Im Zuge eines Bauantrags in Urberg wurde eine neue Hausnummernzuteilung fällig. Möglich wäre bei Zuordnung zum Straßenverlauf der Hausmatt-Straße die Vergabe der Hausnummer 11a. Da indes eine zukünftige Erweiterung dieses Bebauungsgebietes nicht ausgeschlossen ist, entschied sich der Rat für die zusätzliche Ausweisung einer neuen Straßenbezeichnung. In Anlehnung an die gebräuchliche Praxis der Verwendung von historischen Gewann-Namen soll die Straße Kälberweid heißen. Der Neubau erhält dann die Hausnummer eins.

Nicht zugestimmt hat der Rat dem Bau einer Garage in der Weiherhalde in Hierholz, da diese direkt bis an das Nachbargrundstück heranreichen soll und wesentlich größer geplant ist als im Baufenster vorgesehen. Die beantragten Befreiungen für das zugehörige Wohnhaus sind dagegen im Rahmen, so dass der Rat letztlich dem Bauherrn empfiehlt, den Plan mit entsprechender Anpassung der Garage nochmals einzureichen.

Auch in Dachsberg sind die Quellschüttungen aufgrund der Trockenheit rückläufig, anders als in Ibach wäre die Versorgung der Bevölkerung ohne den bestehenden Anschluss an den Zweckverband Gruppenwasserversorgung Höchenschwander Berg derzeit nicht gewährleistet. Dachsberg bezieht über den Hochbehälter Wolpadingen Wasser aus dem Albtal, das nach Bedarf über die Ringleitung in der gesamten Gemeinde verteilt werden kann.

Der TuS Dachsberg hat mit Unterstützung des Bauhofs eine komplett neue Strom- und Wasserversorgung zum Waldsportplatz nach Wolpadingen verlegt und dabei 500 ehrenamtliche Arbeitsstunden und 200 Maschinenstunden eingebracht. Beim Bergturnfest wurde ein Spendenaufruf verteilt, um zumindest einen Teil der Materialkosten abdecken zu können. Auch die Gemeinde hat eine Kostenbeteiligung zugesagt, sobald genaue Zahlen vorliegen.