Telekom kassiert Kündigung nicht

Karin Steinebrunner

Von Karin Steinebrunner

Sa, 28. Juli 2018

Dachsberg

Gemeindeverwaltung will sich für Bürgerin einsetzen.

DACHSBERG. Im Dachsberger Gemeinderat sprach erneut eine Bürgerin aus Horbach vor, deren Telefonanschluss durch die Telekom gekündigt worden war. Trotz des Eingeständnisses seitens der Telekom, eine andere Anschlussart werde vermutlich in diesem Wohnbereich nicht funktionieren, wolle der Anbieter die Kündigung nicht zurücknehmen.

Der Bürgerin konnte lediglich der Rat gegeben werden, weiterhin auf die Rücknahme er Kündigung zu bestehen. Die Gemeinde versprach den Versuch zu unternehmen, bei der Telekom zu erwirken, dass die bestehenden Verträge zumindest erhalten bleiben, bis der Breitbandanschluss zur Verfügung steht.

Die Sommerferienbetreuung in der dritten und vierten Ferienwoche wurde sichergestellt, zwei Betreuerinnen werden bei Bedarf für Kinder zur Verfügung stehen. Die Gemeinde hat den Mietvertrag für das Pfarrhaus in Hierbach, das aktuell zur Unterbringung von Asylbewerbern zur Verfügung steht und auch genutzt wird, auf unbefristete Zeit verlängert. Durch Grundstückserwerb und –tausch konnte die Gemeinde das Gelände am Waldsportplatz in Wolpadingen erwerben. Dies betrifft den Standort des Kohlenmeilers, des Festzeltes sowie der Flächen für die Leichtathletikwettbewerbe.

Als vorerst letzter Teilbereich im Rahmen der Sanierungsarbeiten an Grundschule und Kindergarten wurden die Glaserarbeiten vergeben. Den Zuschlag erhielt die Firma Daniel Ebi in Happingen für 78228 Euro brutto. In diesem Betrag enthalten sind auch die Erneuerung des Eingangsbereichs sowie diverser Nebentüren, so dass der geplante Kostenrahmen letztlich um etwa 13000 Euro überschritten werden wird.

Kleinere Anschlussarbeiten durch Maler und Blechner werden sich noch anschließen, sind indes finanziell über den Haushalt der Gemeinde darstellbar. Der Antrag auf Nutzungsänderung läuft derzeit noch. Diese wird voraussichtlich nochmals Kosten im Toilettenbereich verursachen.