Treffen der Musiker und Trachtenträger

Karin Steinebrunner

Von Karin Steinebrunner

Di, 30. Mai 2017

Dachsberg

Anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Musikvereins Urberg zogen am Sonntag Musik- und Trachtengruppen durch den Dachsberger Ortsteil.

DACHSBERG. Pünktlich um 14 Uhr wurde am Sonntag mit Böllerschüssen der Umzug des Kreistrachten- und Bezirksmusikfestes gestartet. Kreisobfrau Beate Hepp aus Grafenhausen kommentierte die Gruppen von der Ehrentribüne, auf der Landrat Martin Kistler sowie der Kreisvorsitzende des Blasmusikverbandes, Stefan Pichler, saßen.

Hepp erläuterte die drei unterschiedlichen Trachten im Kreis Waldshut, die Hochschwarzwälder, die Klettgauer und die Hauensteiner Tracht, die im Zug zu sehen waren. Angeführt wurde dieser von den Freunden aus Northen, aber auch die Wittenschwander Feuerwehr hatte sich mit einem alten Spritzenwagen, gefolgt von ihrem neuen Fahrzeug, in den Umzug eingereiht.

Die Trachtenkapellen von Dachsberg, Ibach-Wittenschwand, Höchenschwand, Todtmoos, Hartschwand-Rotzingen, Bernau Außertal, Amrigschwand-Tiefenhäusern, Hogschür und Herrischried marschierten mit. Die Trachtenkapelle Häusern wurde von Bezirksdirigent Thomas Villinger angeführt, der im Anschluss an den Umzug auch die rund 400 Musiker des Gesamtchores leitete.

Die Musikvereine vom Albtal und von St. Blasien hatten sich zusammengetan und liefen unter der Leitung von Joachim Stich, dem Sohn von Vorstand und Dirigentin des Musikvereins Urberg, mit. Ebenfalls mit dabei waren die Musikvereine von Menzenschwand, Bernau, die Hotzenwald Bauernkapelle Görwihl sowie der Spielmannszug des Bürgervereins Tiengen, der zudem Fahnenschwingerinnen und Trachtenträger im Gefolge hatte.

Die Trachtenvereinigungen aus Häusern, Görwihl, Birndorf, Menzenschwand, Berau, Bernau, Grafenhausen, Gündelwangen, Klettgau und Ühlingen hatten auch ihren Nachwuchs aufgeboten, ebenso die Trachtengruppe Alt Hotzenwald, der Gerhard Neugebauer angehört. Die Nöggenschwieler Trachtenträger hatten ihre Rosenkönigin samt Prinzessin dabei.

Die Hierholzer Landjugend hatte ihren Umzugswagen vom letztjährigen Gemeindejubiläum nochmals reaktiviert und kam also mit der Dachsburg samt Rittern und adligem Gefolge. Und last but not least gingen auch der Schützenverein Wittenschwand sowie der FC Dachsberg im Zug mit, letzterer in Anknüpfung an alte Zeiten mit einem Heuwagen, von dem aus fleißige Arbeiter Heu auf der Umzugsstrecke verteilten.