Efringen-Kirchen

Dank der Feuerwehr und der Drehleiter

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

So, 17. Juni 2018 um 18:18 Uhr

Efringen-Kirchen

Viel Lob gibt es von den Betroffenen zwei Tage nach dem Brand einer Scheune am Freitag für die Feuerwehr. Diese hebt hervor, dass vor allem dank Drehleiter Schlimmeres verhindert werden konnte.

Viel Lob gibt es nach dem Brand des Wirtschaftsgebäudes von deren Eigentümern für die Feuerwehr. "Sie hat mit Umsicht gehandelt und viel Schlimmeres verhindert", sagen Roland Wagner und Peter Bosshart unisono. Kommandant und Einsatzleiter Philipp Haberstroh ist selbst erleichtert, dass die nebenstehenden Wohnhäuser geschützt werden konnten und niemand verletzt wurde. Eines ist für ihn dabei klar: dass dieser glimpfliche Ausgang nur dank der Drehleiter vor Ort möglich war.

"Denn wäre die Drehleiter zehn Minuten später eingetroffen, wären massive Schäden am Wohnhaus nicht auszuschließen gewesen," so Haberstroh. Die Notwendigkeit der Anschaffung des Fahrzeugs wurde für ihn somit eindeutig bestätigt. Die Drehleiter aus Weil am Rhein wurde zur Sicherheit aber noch mit angefordert. Um 21.19 Uhr waren die Rettungskräfte alarmiert worden. Philipp Haberstroh konnte von einer Übung weg als erster am Brandort sein.

Das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Efringen-Kirchen war das erste Fahrzeug im Ölgarten. Alle Abteilungen der Gemeinde wurden schließlich alarmiert. Der Abschnitt unter der Leitung von Werner Schmid bekämpfte den Brand im östlichen Gebäudeteil und schützte das Anwesen in der Engetalstraße 31. Der Abschnitt unter Joachim Wechlin hatte sich um den westlichen Teil und den Schutz der Wohnhäuser im Ölgarten 1 und in der Engetalstraße 3 zu kümmern. Der Abschnitt um Dennis Bodack war für die Wasserversorgung vom Engebach und den Schutz des Wohnhauses in der Engetalstraße 1 zuständig.

Die Führungsgruppe unter Markus Gütlin unterstützte Haberstroh. Oliver Schirmer und Armin Schauer koordinierten den Atemschutzsammelplatz. "Das Zusammenspiel aller Abteilungen sowie der Angehörigen der anderen Hilfsorganisationen verlief reibungslos," betont Haberstroh. Insgesamt 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz, ebenso zwei Rettungswagen und ein Notarzt sowie die Polizei. Der DRK-Ortsverein verpflegte die Einsatzkräfte, auch Anwohner halfen aus, freut sich Haberstroh. Da alle First Responder der Feuerwehr im Einsatz waren, übernahm die Bergwacht die Bereitschaft während des Einsatzes.

Nach circa 30 Minuten war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten bis gegen 1.30 Uhr am Samstag früh, dann wurde eine Brandwache unter Dominik Rizzotti eingerichtet. Um 3 Uhr früh kam die Abteilung Welmlingen zur Ablösung. Um 10 Uhr am Samstag wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.