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25. September 2011 15:17 Uhr
Papstbesuch
Das medizinische Zentrum – für alle Notfälle gerüstet
Ein Großereignis mit 100.000 Besuchern – das erfordert einen immensen logistischen Aufwand und ein ausgeklügeltes Konzept für den Fall, dass etwas passiert. Frank Zimmermann stellt das Medical Center vor.
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Das medizinische Zentrum ist für alle Eventualitäten gerüstet – hatte beim Papstbesuch aber vergleichsweise wenig Arbeit. Foto: Ingo Schneider
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Das medizinische Zentrum ist für alle Eventualitäten gerüstet – hatte beim Papstbesuch aber vergleichsweise wsenig Arbeit. Foto: Ingo Schneider
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Das medizinische Zentrum ist für alle Eventualitäten gerüstet – hatte beim Papstbesuch aber vergleichsweise wsenig Arbeit. Foto: Ingo Schneider
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Das medizinische Zentrum ist für alle Eventualitäten gerüstet – hatte beim Papstbesuch aber vergleichsweise wsenig Arbeit. Foto: Ingo Schneider
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Das medizinische Zentrum ist für alle Eventualitäten gerüstet – hatte beim Papstbesuch aber vergleichsweise wsenig Arbeit. Foto: Ingo Schneider
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Das medizinische Zentrum ist für alle Eventualitäten gerüstet – hatte beim Papstbesuch aber vergleichsweise wsenig Arbeit. Foto: Ingo Schneider
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Das medizinische Zentrum ist für alle Eventualitäten gerüstet – hatte beim Papstbesuch aber vergleichsweise wsenig Arbeit. Foto: Ingo Schneider
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Das medizinische Zentrum ist für alle Eventualitäten gerüstet – hatte beim Papstbesuch aber vergleichsweise wsenig Arbeit. Foto: Ingo Schneider
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Das medizinische Zentrum ist für alle Eventualitäten gerüstet – hatte beim Papstbesuch aber vergleichsweise wsenig Arbeit. Foto: Ingo Schneider
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Das medizinische Zentrum ist für alle Eventualitäten gerüstet – hatte beim Papstbesuch aber vergleichsweise wsenig Arbeit. Foto: Ingo Schneider
140 Rettungskräfte der Malteser, darunter 10 Notärzte, betreuen seit Samstagmittag im medizinischen Zentrum – das offiziell als Medical Center firmiert – in der Messe Freiburg Pilgerinnen und Pilger. Und zwar in Schichten rund um die Uhr. Auf Tischen in Zelten in Halle 2 stapeln sich Medikamente, Notarztrucksäcke liegen einsatzbereit neben den Tragen, es gibt Intensivplätze, EKG- und Blutdruckmessgeräte. Am Sonntagvormittag um halb zehn ist es ruhig, kaum ein Pilger muss behandelt werden, so dass mehrere Einsatzkräfte dem Gottesdienst auf dem nahen Flugplatz auf einem Bildschirm verfolgen.
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"Wir hatten zum Glück keine Wiederbelebung und keinen Toten und hoffen, dass das so bleibt", sagt Brandes, während einige hundert Meter weiter auf dem Flugplatz gerade die Messe stattfindet. Auch Sanitäterin Janine Kastner empfindet den Einsatz am Sonntagmorgen als sehr ruhig - "bei machen Rockkonzerten ist deutlich mehr los", aber da werde ja auch oft Alkohol getrunken. "Das ist bei kirchlichen Veranstaltungen ja anders", ergänzt ihre Kollegin Miriam Plugge.
Die Malteser im Medical Center kommen alle aus Nordrhein-Westfalen und haben die gesamte Ausrüstung in sechs großen Gerätewagen mitgebracht. So können sie die Patienten und auch sich selbst versorgen. Der Behandlungsbereich umfasst neun Zelte. Zudem wurden in einem abgetrennten Bereich der Halle 23 Zelte aufgebaut, in denen die Rettungskräfte auf Feldbetten übernachtet haben. Mitgebracht haben sie außerdem eine eigene Küche fürs Personal - auf der Speisekarte stehen Gerichte wie Pasta Bolognese und Putenschnitzel mit Reis sowie Kaffee und Kuchen. Zum Personal in Halle 2 gehört zudem ein eigenes Technikteam.
Außer dem Medical Center gibt es noch 17 Sanitätsstationen auf dem Flugplatz, die jeweils mit mindestens einem Notarzt und Sanitätern - mit bis zu 20 Helfern - besetzt sind, sowie zahlreiche Servicestationen entlang der Pilgerstrecken. Wie im Medical Center, so mussten auch in den Sanitätsstationen auf dem Flugplatz bis zum Sonntagvormittag keine gravierenden Fälle behandelt werden, sagt Malteser-Sprecher Alexander Baur am Sonntag um 11 Uhr. "Es gab keine unerwarteten Geschichten. Das war bislang alles absolut im Rahmen."
Insgesamt sind während des Papstbesuchs mehr als 1000 Helfer im Einsatz, der Malteser Hilfsdienst ist federführend und wird von Johannitern und Deutschem Rotem Kreuz unterstützt.
- Live-Ticker zum Papstbesuch
Autor: Frank Zimmermann


