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29. September 2009
Das Tal schillert politisch bunter
Mehr Gelb, Grün und Dunkelrot
KLEINES WIESENTAL (th). Kräftig durchgerührt wurde bei einem leichten Rückgang der Wahlbeteiligung von 71,1 auf 68,85 % die politische Farbenlandschaft bei der Bundestagswahl im Kleinen Wiesental. Mehr Gelb, mehr Dunkelrot und mehr Grün färben das Tal. Dort dominiert zwar wieder Schwarz, aber längst nicht mehr so flächendeckend wie einst und noch etwas schwächer als vor vier Jahren. Und deutlich geschrumpft ist Rot.
Schwarze Flecken bildeten heuer Elbenschwand mit 37,5% und Sallneck mit 35,4% für die Union. Hingegen gab’s für die CDU in Neuenweg nur 23,1%. In Neuenweg fuhr die SPD trotz starker Verluste wieder mal ihr bestes Ergebnis ein und zwar mit 31,5 %. Ganz schwach blieb die SPD in Elbenschwand, wo es für sie 15,3 Prozent gab und in Wieslet (18,8%), wo sie sogar von den Grünen und der FDP überholt wurde. In gleich drei Ortsteilen übertraf die FDP die 20-Prozent Marke (Bürchau 24,1%; Sallneck 21,5%, Raich 28,3%). In Raich überflügelten die Liberalen damit die Sozialdemokraten (19,6%) sogar deutlich und rückten dicht zur CDU (30,4%) auf. Am schlechtesten schnitt die FDP mit 14,1% in Sallneck ab. Die Grünen hatte ihre stärksten Bastionen mit 20% in Wieslet, mit 19,3% in Wies und mit 18,5% in Neuenweg. Den geringsten Anteil hatte Grün in Elbenschwand (6,9%). Im größten Ortsteil des Kleinen Wiesentals (Wies), kam eine Portion dunkelrot dazu. Hier erzielte die Linke mit 11,4 Prozent ihr bestes Ergebnis, stattlich auch die 9,7 Prozent für die Linke in Elbenschwand. Hingegen gab es für Gysi und Co mit jeweils 5,1 Prozent in Tegernau und Raich das schwächste Ergebnis.
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Das Mehrheitsverhältnis bei den Zweitstimmen (CDU 29,1%; SPD 22,1%; FDP 18,5%, Grüne 15,1% und Linke 7,3%, Sonstige 7,8%) spiegelt sich auch bei den Erststimmen wieder. Hier lag CDU-Kandidat Armin Schuster mit 527 Stimmen bzw. 35,5 Prozent vorn. Rang zwei belegte Jana Zirra (SPD) mit 481 Stimmen (31,5%). 13,6% schaffte Paul Lauer (FDP). 11,3% gab’s für Karl Mennicken-Martensen (Grüne) und 6,0 Prozent für Adelbert Ringwald (Linke).
Erstaunlich sind die 40 Erststimmen (2,6%) für die NPD, davon sieben in Tegernau. Von den 1528 Zweitstimmen bekam die NPD 25 (1,6%). 34 Stimmen ernteten die Republikaner (2,2 Prozent). Die Piraten bekamen 20 Stimmen (1,3%).
Autor: th
