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12. März 2010
Blumen gab’s für die Auszubildenden
Was zu tun ist: Eine Grundschulung für Elternvertreter.
RAUM DENZLINGEN. Beine hochlegen ist beim Posten des Elternvertreters nicht angesagt. Wo genau die Aufgaben, Schwierigkeiten und Herausforderungen dieses Amtes liegen, erfuhren 21 interessierte Mütter und auch Väter aus dem gesamten Gemeindeverwaltungsverband Denzlingen-Vörstetten-Reute am Mittwoch bei der zweiten "Grundschulung für Elternvertreter" in den Räumen des Erasmus-Gymnasiums.
Mit Blümchen gedeckt, wie es sonst nur den Abiturienten bei den Abschlussprüfungen gebührt, warteten die Tische, fein säuberlich dekoriert mit so mancher Süßigkeit, auf die Auszubildenden. "Das gehört alles zum Gesamtkonzept", erklärt die Schulungsleiterin Eike Ringhof die Anordnung. Wer nun eine Vortragsveranstaltung mit Alleinunterhalterin erwartet hatte, war hier fehl am Platz. Schließlich sollte der Lehrgang offen gehalten werden und auch als Beispiel für die Durchführung eines Elternabends dienen. Bei selbiger liegt im Übrigen auch eine der Hauptaufgaben eines Elternvertreters, neben der Vertretung der Klasse nach außen, zum Beispiel im Elternbeirat, und der Verbindung zwischen Schülern, Lehrern und Eltern. Diese Pflichten lernten die Elternvertreter in spe nach einer kurzen Kennenlernphase in Gruppenarbeit kennen, um im Anschluss ihre daraus resultierten Erfahrungen, Probleme und Fragen vorzubringen. Der Verlauf des Abends ergab sich somit quasi von selbst.Werbung
Die Vielfalt der Aufgabenbereiche spiegelte sich auch in den Teilnehmern wieder. So war von der ersten Klasse, Haupt-und Realschule bis zur elften Klasse des Gymnasiums jede Bildungsstufe vertreten. "Die Anwesenden nehmen enorme Grundkenntnisse aus diesem Abend mit, was sicherlich auch an den hilfreichen Materialien liegt, die sie anschließend erhalten", berichtet die erfahrene Elternvertreterin Eike Ringhof. Bestes Beispiel hierfür sei Martina Vatter, die vor zwei Jahren an der Grundschulung, deren Grundidee von der "Elternstiftung" stammt, teilgenommen hatte und mittlerweile Elternbeiratsvorsitzende des Erasmus-Gymnasiums ist.
Nebenbei bemerkt: Nicht nur für die Azubis gab es Blümchen, sondern auch für die Schulungsleiterin in Form eines bunten Straußes, überreicht im Namen der Schulleitungen des Gemeindeverwaltungsverbandes.
Das war natürlich ausgesprochen aufmerksam und adrett wie der gesamte Ein-Abend-Lehrgang.
Autor: Roman Kiener
