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17. November 2009

"Gegenseitig viel gelernt"

Richtfest beim Wohnprojekt "Glotterpark" in Denzlingen / 70 neue Wohneinheiten bieten Platz für 180 Bürger.

DENZLINGEN. "Der Realisierung des Projekts Glotterpark ging eine lange, unerquickliche Geschichte voraus", erinnerte Ortsbaumeister Harald Krapp beim Richtfest am Freitag an die Vorgeschichte der Bebauung durch den Bauträger "Vukovic-Enemag". Doch nun sei es gelungen, ein angemessenes Stück neues Unterdorf zu schaffen. Das Bauprojekt Glotterpark bietet mit 70 Wohneinheiten Platz für bis zu 180 Bürger.

Krapp erinnerte daran, dass um das ehemalige Gaus-Areal, nachdem es der Kirche vererbt worden war, ein Wettbewerb von Bauträgern entbrannt war. "Viele unterschiedlichen Konzepte wurden uns vorgelegt, wir mussten vieles abwehren", sagte Krapp in seiner Rede zum Richtfest. Mit der Firma Vukuvic sei dann ein Konzept für eine anspruchsvolle Innenentwicklung gelungen.

"Wir haben gegenseitig viel gelernt", so Krapp. Im Zusammenspiel mit dem "Heimethues" werde hier ein attraktives Wohnumfeld geschaffen. "Ein realistisches Bild, wie es wird, ist erst möglich, wenn es weitestgehend fertig ist", sprach Krapp den Bauherren sein Vertrauen aus. Es sei wünschenswert, dass auch andere Projekte der Innenentwicklung von Denzlingen in der gleichen guten Atmosphäre realisiert werden könnten. Krapp betonte, dass die Kosten für die Erschließung voll vom Bauträger übernommen werden.

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"Es zeigt sich, dass es Zeit braucht, ein attraktives Wohngebiet zu projektieren", erinnerte auch Marija Vukovic an die mehr als zweijährige Planungsphase, seit das Unternehmen im Oktober 2006 das Grundstück erworben hatte. Die Junior-Chefin zeigte sich zuversichtlich, auch für die bisher noch nicht verkauften Wohneinheiten Interessenten zu finden. Zunächst wurden sechs Gebäude mit maximal sieben Wohneinheiten und gemeinsamer Tiefgarage gebaut, die dank Aufzügen für Bewohner jeden Alters geeignet seien. In einer zweiten Bauphase sollen acht Doppelhaushälften an der Marchstraße entstehen. Großzügig seien die Freiflächen auf der insgesamt über 10 000 Quadratmeter großen Grundstücksfläche bemessen.

"Wir lassen uns auch Zeit

für Qualität"

Bauleiter Bernd Götzinger
Nicht nur die Häuser selbst, bei denen auf hohe Qualität wert gelegt werde, sondern auch die zentrale, verkehrsgünstige und landschaftliche Lage des Glotterparks seien attraktiv. "Bei den Handwerkern, Subunternehmern und Lieferanten wurden bewusst nicht die billigsten beauftragt", so Senior-Chef Stjepan Vukovic. Bauleiter Bernd Görzinger ist zuversichtlich, dass die Termine eingehalten werden. "Wir lassen uns aber auch Zeit für Qualität und zum Austrocknen des Baus", so Götzinger, der auch auf das innovative Heizsystem mittels Blockheizkraftwerk hinwies. Den Nachbarn dankte Marija Vukovic für ihre Geduld während der Bauphase.

Autor: Markus Zimmermann-Dürkop