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28. September 2009

SPD im Abwärtstrend

Gewinner in Denzlingen und Vörstetten sind eindeutig die Grünen / Linke über 5 Prozent-Hürde

  1. Erstmals war im Saal der Rocca im ersten Obergeschoss ein Wahllokal eingerichtet. Per Lift oder Rampe waren dort gestern erstmals alle drei Wahllokale für Rollstuhlfahrer oder Senioren leicht zu erreichen. Foto: Frank Kiefer

DENZLINGEN/VÖRSTETTEN. Die CDU stellt mit Peter Weiß den direkt gewählten Bundestagsabgeordneten des Wahlkeises Emmendingen-Lahr (siehe Tabellen und die folgende Kreisseite). Auf lokaler Ebene präsentieren sich die künftigen Koalitionäre CDU und FDP aber nicht einheitlich. In Denzlingen und Vörstetten wechselten die Wähler scharenweise von der SPD zu den Grünen, auch die CDU verliert, die FDP kann aber nicht zugewinnen.

Die SPD ist der große Verlierer auch in Denzlingen. Johannes Fechner erringt 28,7 und damit 12,8 Prozentpunkte der Erststimmen weniger als vor vier Jahren. Die Partei sackt von 35 auf 23,8 Prozent. Auch die CDU verliert bei den Erst- und den Zweitstimmen (1,8 und 1,5 Prozentpunkte). Die FDP hält sich wacker. Gewinner sind die Grünen mit einem Plus von 14,3 Prozentpunkten auf nun 19 Prozent für Alexander Bonde und mit 6,9 Prozentpunkten mehr für die Grünen-Bundespartei, die in Denzlingen 17,3 Prozent der Wähler überzeugen konnte. Gewinner ist auch die Linke sowohl in Denzlingen mit 6,9 Prozent wie in Vörstetten mit 5,9 für Lukas Oßwald. 8,4 Prozent Denzlinger und 6,8 Prozent der Vörstetter wählten die Linke.

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Gewinner der Wahlen in Vörstetten sind eindeutig die Grünen. So konnte Alexander Bonde im Vergleich zur Wahl 2005 13,5 Prozentpunkte zulegen und errang 18,65 Prozent. Seine Partei steigerte sich bei den Zweitstimmen um 6,2 Prozentpunkte auf 17,9 Prozent. Verlierer ist auch hier die SPD. Der junge Emmendinger Thomas Fechner sackte auf 29,0 Prozent, nachdem vor fünf Jahren noch 40,4 Prozent der Erststimmen an die SPD gegangen waren. Bei den Zweitstimmen verliert die SPD 8,8 Prozent und muss sich mit 24,3 Prozent zufrieden geben.

Doch auch die CDU musste Federn lassen. Peter Weiß verlor 2,7 Prozentpunkte an Sympathien, erringt im Ort aber 36 Prozent; seine Parte verliert knapp 4,9 Prozent und landet bei 26 Prozent. Gewinner ist die FDP nicht. Tilla Deter verliert 2,8 Prozent, ihre Partei bleibt mit 18,5 Prozent aber auf hohem Niveau.

Autor: Frank Kiefer