Süddeutscher Verlag möchte sich nicht äußern

Max Schuler

Von Max Schuler

Sa, 05. Dezember 2015

Denzlingen

DENZLINGEN (max). Denzlingens Bürgermeister Markus Hollemann fordert vom Süddeutschen Verlag Schadenersatz und eine Unterlassungserklärung. Hintergrund sind Berichte der Süddeutschen Zeitung über Hollemann im Rahmen seiner Kandidatur für die Stelle des Umwelt- und Gesundheitsreferenten in München. Darin wird ihm attestiert er sympathisiere mit radikalen Abtreibungsgegnern und christlichen Rechtsradikalen (Die BZ berichtete). Der Verlag möchte sich zu dem Vorgang nicht öffentlich äußern. "Wir geben dazu keine Stellungnahme ab", sagt Eva Dehoust, die Leiterin der Unternehmenskommunikation der Südwestdeutschen Medienholding, zu der auch die Süddeutsche Zeitung gehört.