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18. Juni 2012
5:1 über Offenburg
Der Freiburger FC kehrt in die Verbandsliga zurück
Der Freiburger FC kehrt dank später Tore in die Verbandsliga zurück / 5:1 gegen den SC Offenburg.
FUSSBALL. Der Freiburger FC hat es tatsächlich geschafft. Nach einem 5:1 (1:0)-Sieg über den SC Offenburg im letzten und entscheidenden Aufstiegsspiel kehrt das Team von Trainer Ralf Eckert nach dreijähriger Abwesenheit wieder in die Verbandsliga Südbaden zurück.
Allerdings bedurfte es einer großen Energieleistung, ehe die Ortenauer in der für sie bedeutungslosen Partie bei hochsommerlichen Temperaturen so deutlich in die Schranken gewiesen waren. Denn der SCO war weit davon entfernt, die Begegnung als lockeren Saisonausklang oder gar lästigen Betriebsausflug anzusehen und gab etwa eine Stunde lang einen sich durchaus wacker wehrenden Kontrahenten ab. Zwar war der FFC bereits im ersten Spielabschnitt das spielerisch dominierende Team, agierte jedoch nicht so zwingend wie geplant. Nach Auffassung von Trainer Ralf Eckert hätten die letzten zehn Prozent Power gefehlt. So reichte es bis zum Pausenpfiff nur zu einer knappen 1:0-Führung, die aus einem Treffer von Bilal Dirani nach klugem Zuspiel von Elias Reinhardt resultierte.Somit war die Vorgabe für die zweite Halbzeit klar. Mit einem schnellen zweiten Tor sollten die Offenburger der letzten Hoffnungen auf ein für sie positives Resultat beraubt und gleichzeitig der Grundstein für den angestrebten Sieg mit vier Toren Unterschied gelegt werden. Doch nur wenige Minuten waren gespielt, als SCO-Kapitän Waldemar Kraus der Ausgleichstreffer glückte, der freilich für den FFC nicht viel änderte. Denn aufgrund der dann besseren Tordifferenz im Vergleich mit dem FC Radolfzell würde auch ein 4:1-Erfolg den Aufstieg bringen.
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Als sich die kurz geschockte FFC-Elf dessen bewusst geworden war, drückte sie mächtig aufs Gaspedal und die Offenburger in die Defensive. Eckert und seinem Assistenten Axel Riesterer kam nun die qualitative Breite ihres Kaders zugute. Sie wechselten in Marco Weckerle, Erdem Bayram und Giuliano Reinhardt nach und nach drei Offensivkräfte ein, die fortan für frischen Wind sorgten. Als mit zunehmender Spieldauer bei den FFC-Anhängern langsam die Hoffnungen auf den Aufstieg und bei den Offenburgern mehr und mehr die Kräfte schwanden, setzte Nino Tumminaros Führungstor nach einer guten Stunde beim FFC neue Kräfte frei. Kevin Senftleber verwandelte schließlich einen Freistoß aus gut 40 Metern direkt zum 3:1, was dem "Startschuss für eine Angriffswelle" (Eckert) gleichkam. In der 88. Minute schoss Giuliano Reinhardt den FFC schließlich in die Verbandsliga, ehe Marco Weckerle in der Nachspielzeit noch das 5:1 gelang.
Eckert war überglücklich: "Wir haben als das spielerisch beste Team in der Aufstiegsrunde den Aufstieg verdient." Ausdrücklich betonte er jedoch, dass man diesen nicht in dem einen Spiel realisiert, sondern bereits in der erfolgreichen Rückrunde den Grundstein dafür gelegt habe, als jeder einzelne Akteur seinen Beitrag dazu geleistet habe. "Es war ein Teamerfolg", so Eckert weiter, "ein Erfolg, an dem Trainer, Mannschaft, Betreuer und Vorstand beteiligt sind."
Nun werde man fünf Tage abschalten, ehe das nächste Ziel angegangen werde. "Mittendrin statt nur dabei" heiße das Motto für die Verbandsliga, in der man sich im Mittelfeld etablieren wolle.
Autor: Andreas Klein





