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07. März 2011

Der Götti zieht Gottesdienst vor

Eröffnung der Murger Strabufa ohne Dekan Berg / Rund um das alte Feuerwehrgerätehaus kam die Narretei ganz gut in Fahrt.

  1. Foto: Brigitte Chymo

  2. Foto: Brigitte Chymo

  3. Die Rheinsberg-Hexen trieben beim Dämmerumzug zur Strabufa ihren Schabernack (Foto links). Viele Besucher waren zum Bürgerplatz gekommen, zahlreiche kostümierte Närrinnen und Narren hatten am Abend ihren Plausch. Foto: Brigitte Chymo

  4. Foto: Brigitte Chymo

  5. Foto: Brigitte Chymo

MURG. "Hän Spaß, machet mit!" Eigentlich hätte diese Worte zur Eröffnung der Strabufa der Narrengötti der Murger Fasnacht sprechen sollen. Aber manchmal kommt eben alles anders. Just am Samstagabend geriet Dekan Peter Berg in göttliche Terminkollision. Während in Murg die Strabufa an den Start ging, hatte der Narrengötti im Bad Säckinger Münster die Messe zu lesen.

Damit nicht genug der Lücken. Zunftpräsident Armin Eschbach lag krank darnieder, und auch Bürgermeister Adrian Schmidle war weit und breit nicht zu sehen. So kam es zum Solo für Zeremonienmeister Johannes Dietrich: "Die Honoratioren werden immer dreister, eröffnen tuet jetzt Johannes, der schönste Zeremonienmeister." Dem närrischen Publikum war es nur recht. Groß und Klein hatten auf dem Bürgerplatz auf die Ankunft des Dämmerumzuges gewartet, der wegen der späten Fasnacht so gar nicht dämmrig ausfiel. Zu den letzten Sonnenstrahlen zogen die rund 500 Umzugsteilnehmer auf dem Bürgerplatz ein. Als Neulinge mit dabei waren auch die 2010 gegründeten Rheinsberg-Hexen.

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"Die Honoratioren werden

immer dreister, eröffnen tuet jetzt Johannes, der schönste Zeremonienmeister."

Johannes Dietrich
Während nach der Eröffnung die Guggenmusiken auf der Freiluftbühne Stimmung machten, zog es die Besucher vom Zelt der Narrenzunft in die "Harmonikaribik" des Harmonika-Orchesters, in die Fährihöhle und in die Bar des SV Blau-Weiß. Auch wenn die Narretei ganz gut in Fahrt kam, war doch weniger närrisches Publikum unterwegs, als sich die Organisatoren vielleicht erhofft hatten. Der zweite Strabufa-Tag begann gestern mit einem Frühschoppen, der nahtlos zum kulinarischen Vergnügen zur Mittagszeit und einer Happy Hour am frühen Nachmittag überging. Am Abend stand dann noch die Verlosung an, bei der man sich in diesem Jahr auch über die Nieten freute. Pro zehn Nieten spendierten die Strabufa-Vereine nämlich ein Freigetränk.

Autor: Brigitte Chymo