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10. Juli 2012

Der Grundstein ist gelegt

Organisatoren und Ausrichter der Mountainbike-Meisterschaften ziehen positive Bilanz / Weitere Veranstaltungen sollen folgen.

  1. Bernhard Mosandl Foto: Sahli

  2. Stephan Salscheider Foto: Elisabeth Willers

  3. Hunderte Mountainbike-Reifen rollten am Wochenende am Waldbad über Stock und Stein. Wenn es nach den Veranstaltern geht, wird das in Zukunft häufiger der Fall sein. Foto: Jens Klein

  4. Foto: Jens Klein

BAD SÄCKINGEN. Die Bilanz der Deutschen Mountainbike-Meisterschaften am Wochenende fällt fast überschwänglich aus. Die Tourismus GmbH und die Organisatoren vom Sportpromoter Skyder zeigen sich mehr als zufrieden: "Es war rundum eine super Veranstaltung, die nach einer Fortsetzung lechzt", sagt Skyder-Inhaber Stephan Salscheider.

Klasse Stimmung, tagsüber weitgehend tolles Wetter, 13 000 Zuschauer an der Strecke und ein Heimsieg von Sabine Spitz: Aus diesen überschaubaren, aber positiven Fakten ist das Bad Säckinger Meisterschaftswochenende geschnitzt. "Die Region hat’s drauf", sagt Stephan Salscheider, der schon lange mit dem Bund Deutscher Radfahrer zusammenarbeitet. "Mountainbike hautnah" will er dabei vermitteln. Sein Konzept sei in Bad Säckingen so umgesetzt worden, wie er sich das vorgestellt habe – fast noch besser als in Albstadt, der Heimveranstaltung von Skyder, sagt er. Besonders das Publikum hat es Salscheider dabei angetan. Er spricht von einem guten Mix. Junge und Alte seien da gewesen, Mountainbike-Fans genauso wie Zuschauer, die sich von der Atmosphäre und der Spannung der Rennen begeistern lassen wollten.

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"Der Grundstein, den Mountainbikesport in der Stadt anzudocken, ist gelegt", sagt Salscheider – und spricht schon von einer internationalen Veranstaltung im Rahmen der "KMC-Gold Trophy Sabine Spitz" im kommenden Jahr. Ein Rennen mit Teilnehmern aus 20 oder 30 Nationen schwebt ihm da vor. Die Stadt, die Strecke und das Publikum würden passen – zumal die Zusammenarbeit mit Stadt und Tourismus GmbH sehr gut funktioniert habe. "Wir mussten uns alle erst einmal beschnuppern, aber dann lief’s sehr gut", sagt er. Den Stadtförster Gabriel Hieke hebt er ganz besonders hervor: "Wir konnten immer das umsetzen, was wir uns vorgestellt haben, nicht immer dort, wo wir zunächst dachten, aber Gabriel Hieke wusste immer eine Alternative."

Die gute Zusammenarbeit kann Tourismusdirektor Bernhard Mosandl nur bestätigen. Er sieht seine Erwartungen an das Meisterschaftswochenende weit übertroffen. "Alle Komponenten haben gepasst", sagt er: Wetter, Rennen, Zuschauer, Organisation und besonders auch die Strecke, von der nicht nur Fachleute, sondern auch viele Zuschauer angetan gewesen seien. Mosandl ist deshalb davon überzeugt, dass die Voraussetzungen für ähnliche Veranstaltungen in Bad Säckingen sehr gut seien: "Unser Ziel ist, dass wir die Strecke weiter betreiben können." Wenn der Gemeinderat dafür grünes Licht gibt, könnte darüber im Herbst entschieden werden, erklärt Mosandl.

Finanziell habe sich die Veranstaltung mit Gesamtkosten in Höhe von 100 000 Euro im vorgegebenen Rahmen gehalten. Auf die Tourismus GmbH entfielen davon 15 000 Euro. Für den Tourismus hat sich die Deutsche Meisterschaft nach Aussage des Tourismusdirektors allemal gelohnt. Er schätzt, dass allein das Wochenende mit rund 600 Teilnehmern inklusive der Wettkampfkommissare und anderer Gäste rund um die Veranstaltung etwa 2000 Übernachtungen in Bad Säckingen und im Hotzenwald generiert habe. Wenn man die Trainingslager und Streckenbesichtigungen im Vorfeld hinzurechne, liege die Zahl noch viel höher.

Autor: Stefan Sahli


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