Der Wehrer Stadtseniorenrat ruft eine Messe für Ältere ins Leben

Hrvoje Miloslavic

Von Hrvoje Miloslavic

Sa, 21. Juli 2018

Wehr

Unter dem Namen "Wegweiser fürs Älterwerden" präsentiert die Schau auf Rentner abgestimmte Produkte und Informationen.

WEHR (milo). Von reger Aktivität zeugte die jüngste Hauptversammlung des Stadtseniorenrates Wehr. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen – wie Spätlesefahrten, Vorträge, Seniorentanztees, Seniorentanzkurs und Seniorensprechstunden will der Verein mit der Seniorenmesse am 20. Oktober in der Wehrer Stadthalle eine besondere Herausforderung stemmen.

"Wegweiser fürs Älterwerden" lautet der Titel der Messe, wie Vorsitzender Wilhelm Moser in seinem Bericht ankündigte. Erwarten dürften die Besucher eine Ausstellung mit seniorenspezifischen Produkten sowie zahlreiche Informationen und Referate über Themen, die das Alter und Älterwerden betreffen. Freude über die Seniorenmesse äußerte SPD-Stadträtin Karin Gallmann, die Grüße und Anerkennung der Stadtverwaltung überbrachte. Der Stadtseniorenrat sei ein "wichtiges Bindeglied" zwischen der älteren Bevölkerung und der Stadt. Gallmann dankte im Namen des Rathauses für den "Einsatz zum Wohle der Mitbürger". Besonders am Herzen zu liegen scheint Moser der zweimal im Jahr stattfindende Seniorentanztee. Mit der Qualität des geselligen Nachmittages zeigte er sich angesichts der guten Musik und des reichhaltigen Kuchen- und Getränkeangebots zufrieden. Eine Neuauflage des Seniorentanztees findet am 28. Oktober statt. Grußworte sprachen neben Caritas-Geschäftsbereichsleiter Peter Schwander und Margit Jarday vom Hospizdienst Hochrhein auch Vertreter des Kreisseniorenrates.

Bernhard Seifer informierte das Plenum über eine neue, kostenfreie Vorsorgemappe des Landkreises Waldshut, die in aktualisierter Form über die Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung informiere. Das Vorstandsmitglied des Kreisseniorenrates warb außerdem für eine stärkere Unterstützung der Informationsbroschüre "Senioren aktuell". Vorsitzender Gernot Strohm legte den Wehrer Senioren eine neu konzipierte Notfallbox ans Herz. Diese halte für medizinische Notfälle wichtige Informationen für Rettungsdienste etwa über bisherige Diagnosen, Medikationen sowie Kontaktmöglichkeiten zu Angehörigen bereit. Auch personelle Änderungen wurden bekanntgegeben. Beisitzerin und Gründungsmitglied Hannelore Griener gab das Amt auf. Für die Öflingerin Heide Woldert rückte Hansjörg Berthold als Beisitzer nach.