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12. November 2009
Die Quote der Schulabbrecher geht zurück
Jungen öfter ohne Abschluss
HAMBURG (dpa). Die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss geht bundesweit langsam zurück. 2008 lag die Schulabbrecherquote bei sieben Prozent, 2001 hatte sie noch 9,7 Prozent betragen. Das zeigt eine Auswertung von Daten der Statistischen Landesämter. Betroffen waren im Entlassjahr 2008 64 400 Schüler. Experten sehen den Rückgang im Zusammenhang mit den rückläufigen Schülerzahlen insgesamt, die den Lehrern mehr Zeit zur Einzelhilfe lasse. Auch hätten viele Länder pädagogische Verbesserungen eingeleitet und böten Förderkurse an.
Besonders hoch ist die Schulabbrecherquote nach wie vor in vielen Regionen Ostdeutschlands. Von den zwanzig Kreisen mit den höchsten Abbrecherquoten liegen nur vier in westdeutschen Bundesländern. Das Gefälle findet sich auch im Bundesländervergleich wieder. Während Baden-Württemberg mit 5,5 und Bayern mit 6,3 Prozent die niedrigsten Abbrecherquoten haben, führt Sachsen-Anhalt mit 10,8 vor Mecklenburg-Vorpommern mit 9,9 Prozent diesen Vergleich an.
Besonders betroffen sind Jungen. Bundesweit brachen 8,6 Prozent der männlichen Abgänger die Schule ab. Bei Frauen waren es 5,5 Prozent.
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Autor: dpa
