Ältestes Studierendenwohnheim

Die Albertusburse an der Klarstraße wurde mit neuem Konzept nach drei Jahren wieder eröffnet

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 15. September 2018

Freiburg

Albertusburse an der Klarastraße mit neuem Konzept nach drei Jahren wieder eröffnet.

FREIBURG (BZ). Die Albertusburse an der Klarastraße im Stühlinger ist laut Erzbischöflichem Ordinariat das älteste Studierendenwohnheim der Stadt. In den vergangenen drei Jahren wurde das Haus grundsaniert. Nun wurde es mit einem neuen Konzept wieder eröffnet. Es bietet unter anderem Platz für 32 Studierende in Wohngemeinschaften, 33, an den Caritasverband vermietete, Plätze für junge Menschen, die ihr freiwilliges soziales Jahr bei der Caritas ableisten, für das Kinderfördernetz "Prisma" sowie, nicht zuletzt, einen kleinen Convent der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu von Gengenbach, seit mehr als 100 Jahren Trägerinnen der Burse.

"Der Werdegang der Albertusburse ist ein Modellfall von Kirchenentwicklung", meinte Weihbischof Michael Gerber in seiner Ansprache zur Einweihungsfeier. der Albertusburse. Das nach der Sanierung mit einem neuen Konzept antritt. Gerber: "Die Situation am Anfang des Prozesses war geprägt vom Blick auf die große Geschichte der Einrichtung einerseits und der realistischen Einschätzung der begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen andererseits." Gemeinsam habe man sich darauf besonnen, was die grundlegende Vision sei und welche Formen der Umsetzung denkbar wären. Die Vernetzung unterschiedlicher Akteure habe ihm dabei besonders imponiert, so der Weihbischof. Künftig werden mehrere Gruppen unter dem Dach der Franziskanerinnen ein Zuhause finden.

Schwester M. Michaela Bertsch, Generaloberin der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu, sieht in der neuen Konzeption der Albertusburse ein Zukunftsprojekt: "In relativ kurzer Zeit ist ein großes Projekt mit Studentinnen und Studenten für junge Menschen entwickelt worden."

Die Franziskanerinnen erwarben vor mehr als 100 Jahren das damalige Hotel an der Klarastraße und bauten es zu einem Wohnheim um, das nach dem Krieg, den es unbeschadet überstand, erweitert wurde.

In den vergangenen drei Jahren wurde die Albertusburse baulich den technischen Vorschriften entsprechend grundsaniert. Neben den zahlreichen Wohn- und Arbeitsräumen sind zusätzliche Räume der Begegnung, der Stille und des Gebetes entstanden.

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