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14. Dezember 2016 08:00 Uhr

Backen mit Edeka

Die große Leidenschaft seit der Kindheit

Schon als Fünfjähriger hat Gerhard May mit seiner Mutter Elfriede Plätzchen ausgestochen und mit allerlei Zuckerguss verziert: "Das hat mir so viel Spaß gemacht. Ich wollte später immer ein Café eröffnen."

  1. Foto: Michael Sträter

Daran hinderte den 55-Jährigen eine Mehlstauballergie. Und so entschied er sich für einen Beruf an der frischen Luft. Gerhard May hat eine weitere Leidenschaft zu seinem Beruf gemacht, ist Gärtnermeister geworden und betreibt eine Staudengärtnerei.

Auch seine Tochter Mandy entdeckte mit fünf Jahren ihre Leidenschaft fürs Backen. Klar, wer ihr dabei zur Seite stand. Und so ist aus Vater und Tochter ein eingeschworenes Team geworden, das sich gerne neuen Herausforderungen stellt. Gerade zu Weihnachten glüht der Backofen, so viele verschiedene Rezepte werden ausprobiert. "Wir haben bis zum Umfallen gebacken. Irgendwann konnte keiner in unserer Familie mehr Weihnachtsplätzchen sehen", so die 22-Jährige. "Es gab Weihnachtsfeste, da haben wir mit Sicherheit 30 verschiedene Sorten gebacken", erinnert sich Gerhard May.

Es ist die Tochter, die beim Einkaufen im Edeka-Markt den Bewerbungsschein für den Backwettbewerb entdeckt. Nachdem sie ihn sich durchgelesen hat, stand für sie sofort fest: "Da müssen wir unser Glück versuchen." Ohne groß zu überlegen, ließ sich auch Vater Gerhard überzeugen, nicht zuletzt, weil sich beide beim Backen bestens verstehen, wie sie immer mal wieder unter Beweis stellen. Das jüngste Projekt fand am ersten Novemberwochenende statt, als sie für den Winterzaubermarkt in Ebersweier zugunsten des Offenburger Kinder- und Jugendhospizes gebacken haben. "Da haben wir Muffins gemacht", so der Vater, der sogleich von seiner Tochter eines Besseren belehrt wird: "Das waren Cupcakes, immerhin hatten sie noch eine Cremehaube obenauf."

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Die beiden sind gespannt auf den Backwettbewerb, hoffen auf einen regen Austausch mit den anderen Teilnehmern, mit denen sie ja dieselbe Leidenschaft teilen, und sind gespannt, was sie erwartet. "Und die Jury wollen wir überzeugen", so das erklärte Ziel von Mandy May, die nichts dagegen hat, ein Wellnesswochenende zu gewinnen. Gerhard May, der sich freut, den Ortenaukreis bei dem Wettbewerb zu vertreten, hat genug Wellness in seinem Garten: "Ich bin eher gespannt, wie weit unsere Kenntnisse reichen. Ich möchte einfach die Chance nutzen, immerhin bekommt man ja nicht immer die Gelegenheit, an so einem Ereignis teilzunehmen."

Für beide ist es der Reiz des Neuen, der sie anspornt. "Wenn wir für die Familie backen, ist der Druck nicht so groß. Auch wenn unsere Torten nicht perfekt dekoriert sind, freuen sich doch alle darüber. Da wird die Jury sicher einen kritischeren Blick haben", mutmaßt Gerhard May.

Mandy May hofft, dass die Zeit ausreicht. "Gerechnet haben wir mit vier Stunden, nun haben wir drei. Unser Tortenaufwand ist erheblich. Die Frage ist, ob unsere Torte nachher so aussieht, wie wir uns das vorstellen." "Dann verkürzt sich eben die Zeit zum Dekorieren", sieht es der Vater pragmatisch. "Oder wir arbeiten insgesamt schneller", lässt sich die Tochter nicht vom gesteckten Ziel abbringen.

Wie auch immer, die beiden sind sicher, dass sie bestens Hand in Hand zusammenarbeiten werden. "Jeder macht das, worin er seine Stärken hat, dann ergänzen wir uns prima", sagt Gerhard May. "Und falls dann etwas nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen, wird uns schon Plan B einfallen", zeigt sich Mandy May kreativ, die nicht zuletzt von ihrem Freund Christian bescheinigt bekommen hat, dass sie, was Backen angeht, schon ein wenig verrückt sei.