1968

Die Initiative iz3w kämpft seit 50 Jahren gegen Rassismus und Ungleichheit

Andreas Braun

Von Andreas Braun

Mi, 07. März 2018

Freiburg

Das iz3w, die Initiative für die Dritte Welt, wir in diesem Jahr 50 Jahre alt. Das Jubiläum wird mit einem bunten Programm gefeiert.

"Dieses Jahr wollen wir mal richtig auf die Pauken hauen", kündigt Christian Stock, Redakteur des iz3w-Mitgliedermagazins, das diesjährige Programm des Vereins an. Das iz3w geht auf eine studentische Initiative an der Uni Freiburg im Frühjahr 1968 zurück. Damals hatten sich mehrere Studierende zusammengeschlossen, um für die Dritte Welt einzutreten.

Seitdem hat sich eine große Zahl an Ehrenamtlichen rund um die angestellten Mitarbeiter im Kampf gegen Diskriminierung, Ungleichheit und sexuelle Gewalt in Deutschland, aber auch in Dritte-Welt-Ländern engagiert. Weiterentwickelt haben sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur die Programminhalte, sondern auch das Erscheinungsbild des iz3w, so die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Rosaly Magg. Aus lose gebundenen Flugblättern wurden professionelle Magazine und vielbesuchte Vorträge und Filmvorstellungen im Kommunalen Kino.

Zudem ist iz3w offen für alle Generationen. "Von Alt-68ern bis hin zu Anfang 20-Jährigen sind bei uns alle dabei und immer willkommen", so Katrin Dietrich, die für die Bildungsarbeit zuständig ist. Ein wichtiges Standbein für iz3w ist die Schularbeit. Die Mitglieder sind oft in Schulen unterwegs, um in Workshops über Rassismus, Diskriminierung und Islamismus aufzuklären. In diesem Jahr sind zum Jubiläum zusätzliche Programmpunkte geplant. Am 14. April gibt es neben einem Ehemaligentreff eine öffentliche Jubiläumsgala im ArTik mit Musik, Kabarett und Podiumsdiskussion. Im Frühsommer, am 9. Juni, steht ein Open-Air-Konzert auf dem Programm. Zudem ist iz3w mit einigen seiner Mitarbeiter ab dem 22. März deutschlandweit und in Frankreich auf Filmfestivals und Diskussionsveranstaltungen unterwegs.