Die Nachwirkungen des Jubiläums

Felix Lieschke

Von Felix Lieschke

Do, 04. Januar 2018

Friesenheim

Der Förderverein 950 Jahre Oberweier hat der Gemeinde Friesenheim zum Jahresbeginn eine neue Sitzbank übergeben.

FRIESENHEIM-OBERWEIER. Der Förderverein 950 Jahre Oberweier hat am Mittwoch eine Sitzbank samt Pflanzkübel an die Gemeinde Friesenheim übergeben. Rund 4500 Euro hat das Ensemble an der Lindenstraße gekostet. Finanziert wurde es aus dem Geld, das der Förderverein noch von dem Jubiläum übrig hat.

Vier Jahre liegt das 950. Jubiläum von Oberweier mittlerweile zurück, "und es wirkt immer noch nach", erklärte Richard Haas, Ortsvorsteher von Oberweier und Vorsitzender des Fördervereins 950 Jahre Oberweier, bei der Spendenübergabe am Mittwoch. Diesmal ist es eine Bank geworden, die an der Lindenstraße im Bereich Mittlere Dorfstraße, Mühlenweg aufgestellt wurde. Die Pflanzkübel, die die Bank einrahmen, wurden von Oskar Kopf eigens geplant und angefertigt.

Es ist die dritte Bank diesen Typs, die im Gemeindegebiet durch den Förderverein aufgestellt wurde. Insgesamt im Wert von rund 8000 Euro. "Wir wollen jedes Jahr Projekte vorantreiben, die nachwirken sollen", erklärte Hass, "zumindest für die nächsten zehn, fünfzehn Jahre." So sind zum Beispiel auch der Motorik-Park am Waldrand aus Beihilfen des Fördervereins entstanden und eine große Tafel am Ortseingang von Oberweier. Die Anregung, die Bank an dieser Stelle aufzustellen, kam von einem Anwohner: Robert Stuber, der sich auch finanziell daran beteiligt hat. Gewürdigt wurde er mit einer Plakette.

Bürgermeister Erik Weide bedankte sich bei dem Förderverein für die Spende. "Es ist schön, das neue Jahr ganz im Zeichen des Miteinanders zu starten", sagte er, "das ist ein gutes Motto für das neue Jahr: Miteinander feiern, miteinander treffen." Während sich die Gemeinde in Zukunft nur noch um die Bepflanzung der Kübel kümmern muss, wird sich eine Nachbarin um die weitere Pflege im Laufe des Jahres kümmern.

Wie Richard Haas bekannt gab, ist noch immer Geld übrig. Zur genauen Summe wollte er sich derzeit noch nicht äußern. Ideen, wie es verwendet werden kann, gebe es, so zum Beispiel für eine neue Kühlzelle für die Waldmattenhalle. Bisher warte der Förderverein noch auf Rückmeldungen der Vereine, ob und wie der Bedarf daran aussehe. Sinnlos ausgeben, wolle man das Geld nicht, so Haas.