Die A 98 und ihre Zukunft

skk

Von skk

Mo, 16. April 2018

Dogern

Experten informieren Dogern.

DOGERN (de). Wenn auch einige Zuhörer in der Sitzung des Dogerner Gemeinderates in ihren Erwartungen über Aussagen zur Trassenführung der A98 enttäuscht wurden, so gingen sie am Ende doch mit vielen Informationen über die "Waldshuter Plattform" und die Ziele der Region zur geplanten Autobahn nach Hause. Johannes Brandsch vom Planungsbüro Rapp und Regionalverbandsdirektor Karl Heinz Hoffmann gaben einen detaillierten Sachstandsbericht, in dem es um eine einheitliche Lösung für die Region, aber derzeit nicht um die Trassenführung geht.

Ziel der "Waldshuter Plattform" sei es, dass Waldshut-Tiengen, Dogern und Albbruck möglichst gemeinsam am Zustandekommen einer Trasse arbeiten. "Gemeinsam müssen die Gemeinden hinter einem Konzept stehen", appellierte Karl Heinz Hoffmann. Es müsse gelingen, bis spätestens 2030, dem Ende des jetzigen Bundesverkehrswegeplans, ausführungsreife Aussagen zu haben.

Letztmals hatte der Gemeinderat 1991 mit dem Votum für die Bergtrasse das Thema A98 auf der Tagesordnung. Den für die Region definierten 16 Zielen schloss sich der Gemeinderat Dogern an. Begrüßt wurde, dass die Anschlussstelle Hauenstein als vorgezogene Maßnahme außerhalb des Verkehrswegeplans vorangetrieben werden soll. Laut Planer Brandsch sei die Lösung für die Abfahrt Hauenstein als Tunnel in Albert sowohl mit einer Berg- als auch mit einer Taltrasse kompatibel.