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07. Januar 2012

Große Ehre für Ex-Rektor Alfred Lins

Neujahrsempfang in Dogern.

DOGERN (mk). Höhepunkt des Neujahrsempfangs der Gemeinde Dogern am Donnerstagabend war die Verleihung der Ehrenmedaille der Gemeinde an den früheren Rektor der Dogerner Grundschule, Alfred Lins, für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement.

"Mehr als 100 Jahre geleistetes Ehrenamt, obwohl Lins noch keine 70 Jahre alt ist, unterstreichen sein außergewöhnliches Wirken", stellte Bürgermeister Matthias Guthknecht bei der Überreichung der Medaille fest. Guthknechts Dank galt auch Lins’ Ehefrau Edda, ohne deren Unterstützung ein derartiger Einsatz für die Dorfgemeinschaft nicht möglich gewesen sei. In seiner Laudatio berichtete Bürgermeister-Stellvertreter Martin Kistler von Lins ehrenamtlicher Tätigkeit in den Institutionen, den Vereinen und für die Heimatgeschichte Dogerns. Neben Lins’ jahrelanger Tätigkeit im Gemeinderat hob Kistler besonders den Bereich der Seniorenarbeit hervor: Lins gestaltete die Gründung der Dogerner Seniorengemeinschaft "60plus" maßgeblich mit und ist im Vorstand des Kreisseniorenrates.

Bereits seit Jahren ist der Geehrte Schöffe beim Landgericht Waldshut-Tiengen. Am Herzen liegt ihm ganz besonders die Vereinsarbeit, so war und ist er seit einigen Jahrzehnten im Vorstand verschiedener Dogerner Vereine aktiv. Als herausragend und von bleibender Bedeutung würdigte der Kistler das publizistische Wirken von Alfred Lins im Bereich der Kultur- und Heimatgeschichte der Gemeinde Dogern. Der Geehrte hat durch zahlreiche Veröffentlichungen, Beiträge und Artikel die Geschichte des Dorfes und der Region ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. "Es sind Menschen wie Du, die unseren Ort zu dem machen, was er ist", schloss Kistler.

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"Ich wollte mich an meinen Wirkungsstätten über meinen Beruf als Lehrer hinaus immer auch ehrenamtlich für die Gemeinschaft einsetzen, nachdem ich in meiner Internatszeit selbst eine vorbildliche Gemeinschaft erleben durfte", begründete Lins die Motivation für sein Wirken. Als Zeichen des Dankes überreichte er Bürgermeister Matthias Guthknecht einen Geldbetrag von 651 Euro in Anlehnung an die Pro-Kopf-Verschuldung Dogerns im Jahr 2012. "Ich will meinen Kopf von dieser Verschuldung befreien", betonte er. Der Betrag soll für die Anschaffung eines E-Pianos für "seine" Grundschule genutzt werden.

Autor: bz