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29. April 2009 11:34 Uhr

DSDS

Dominik Büchele im BZ-Interview: "Annemarie ist wirklich so"

Deutschlands Superstar kann Dominik Büchele nicht mehr werden. Am vergangenen Samstag ist der 18-Jährige nach der siebten Motto-Show der Sendung ausgeschieden. Seit Montag ist er wieder bei seiner Familie in Kappel.

  1. Dominik Büchele beim Heimspiel – auf der Bühne in Kappel. Foto: Bernhard Rein

Britta Kuck hat sich mit ihm über seine Zukunftspläne und Intrigen bei DSDS unterhalten.

BZ: Wie groß war der Schock, als Dein Name am Samstagabend nicht gefallen ist?

Dominik Büchele: Ich hatte es schon irgendwie gefühlt, dass ich rausfliege. Keine Ahnung warum.

BZ: Kritiker von DSDS behaupten, dass die Ergebnisse gefälscht werden. Bist du eigentlich doch weiter gekommen?

Dominik: Das glaube ich nicht. Die können da zwar schon alles manipulieren, aber wer weiterkommt, das entscheiden schon die Anrufer.

BZ: Das kann aber niemand überprüfen.

Dominik: Tja, es hat schon jeder damit gerechnet, dass Annemarie rausfliegt, aber … Naja, ich denke, es haben wirklich nicht genug für mich angerufen.

BZ: Jetzt gilt für dich wohl Plan B. Das würde bedeuten, dass du dich von jetzt an auf die Aufnahmeprüfungen für die Freiburger Rock- und Jazzschule vorbereiten würdest.

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Dominik: Wenn sich nichts anderes ergibt, muss ich wohl. Aber vielleicht kommt ja jemand von einer Plattenfirma und bietet mir einen Vertrag an. Am liebsten natürlich mir und meiner Band Umleitung. Es macht mir ja deutlich mehr Spaß mit den Jungs zusammen aufzutreten anstatt alleine. Jeden Tag Konzerte zu geben, und dabei die ganze Welt begutachten...

BZ: … so wie Tokio Hotel?

Dominik: Die sind weit gekommen. Ich find’ das klasse und ich freu’ mich auch für die Jungs. Die sind ja noch sehr jung.

BZ: Das Popstar-Leben hat aber auch seine Schattenseiten.

Dominik: Das stimmt. Ich habe bei DSDS ja auch negative Erfahrungen gemacht. Da tauchen immer wieder dieselben Jungs und Mädchen vor der Villa und bei den Live-Shows auf. Die wollen dann zehn Fotos hintereinander machen und dann noch 100 Autogramme bekommen, obwohl sie schon 300 haben.

BZ: Außerdem muss man auch lernen mit Kritik umzugehen. Dieter Bohlen hat dich am Samstagabend "Prinz der Hamster" genannt. Wie gehst du damit um?

Dominik: Du kannst eben nicht allen gefallen. Das stimmt schon, dass ich in der letzten Motto-Show bei "Sound of Silence" an einer Stelle die Töne nicht getroffen habe, was mir sonst nie passiert ist. Die anderen treffen auch mal die Töne nicht, nur erwähnt die Jury es bei denen nicht. Musik ist eben Geschmacksache. Entweder es g’fällt de Lit oder nit.

BZ: Der DSDS-Kandidatin Annemarie gefallen deine und Daniels Auftritte nicht. Sie soll ja behauptet haben, ihr beiden gehört nicht auf die Bühne.

Dominik: Ja genau. Annemarie ist wirklich so, wie sie von RTL dargestellt wird. Sobald die Kamera angeht, macht Annemarie so unschuldig, aber hinter der Kamera legt sie dann los. Ein Beispiel: RTL stellt allen Kandidaten die Frage, wer rausfliegen wird; Annemarie ist die einzige, die darauf antwortet und andere reinreißt. Alles, was man im Fernsehen gesehen hat, ist nur ein kleiner Teil davon, wie Annemarie wirklich ist. Daniel versteht sich deshalb auch gar nicht mehr mit ihr.

BZ: Nehmen wir mal an, am Samstag in zwei Wochen bestreiten Daniel und Annemarie das Finale von DSDS. Wirst du für Daniel anrufen?

Dominik: Würd’ ich schon machen. Ihm gönne ich den Sieg am meisten.

Autor: Britta Kuck