Richtfest in der Kaserne

skk

Von skk

Do, 27. Juli 2017

Donaueschingen

Rohbau des neuen Sanitätsversorgungszentrums steht.

DONAUESCHINGEN (hon). Der 31. Oktober 2013, an dem die Auflösung des 110. französischen Infanterieregiments und der damit verbundene Abzug der französischen Soldaten bekannt wurde, ist als schwarzer Donnerstag in die Donaueschinger Geschichte eingegangen. Da ist es umso wichtiger, dass die Bundeswehr der Garnisonsstadt Donaueschingen mit ihrer 104-jährigen Tradition treu bleibt. Ein Beleg dafür ist der Neubau des Sanitätsversorgungszentrums in der Kaserne Foch. Die Investitionssumme liegt bei 2,8 Millionen Euro.

Rund 30 Millionen Euro will die Bundeswehr in Donaueschingen in den nächsten Jahren ausgeben, auch für die Modernisierung der Schießanlage. Damit liege sie im städtischen Investitions-Ranking auf Platz zwei hinter dem Öschberghof (50 Millionen Euro), wie Oberbürgermeister Erik Pauly beim Richtfest augenzwinkernd anmerkte. Der Rathauschef betonte, der Bundeswehr für diese Standortgarantie dankbar zu sein.

Für Reinhold Wismüller, Leitender Regierungsdirektor im Amt für Infrastruktur der Bundeswehr, hat der Neubau Beispielcharakter. Das als zweigeschossiger Holzbau konzipierte Sanitätsversorgungszentrum werde den Anforderungen an eine nachhaltige und ökologische Bauweise gerecht. Die Bundeswehr biete somit moderne Arbeitsplätze, was im Werben um Nachwuchskräfte ein wichtiges Argument sei. Das neue Gebäude füllt die letzte Baulücke am Exerzierplatz und soll im April 2018 übergeben werden.