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14. April 2014

RSC schlägt einen neuen Kurs ein

Das traditionelle Radrennen soll in diesem Jahr auf einer anderen Rennstrecke stattfinden.

  1. Die Amateurmannschaft des RSC Donaueschingen nimmt wieder Fahrt auf. Foto: ZVG

DONAUESCHINGEN (rom). Der Radsportclub (RSC) Donaueschingen hat sich für 2014 einiges vorgenommen. Neben dem Amateur-Fahrerteam, das wieder unter dem RSC Donaueschingen am Start ist, will der Verein alles daransetzen, um in diesem Jahr wieder ein Radrennen auszurichten.

Jahrelang war der RSC mit dieser Veranstaltung, die im Jahr 2000 aus der Taufe gehoben wurde, in der Donaueschinger Innenstadt zu Hause. Die Strecke im Herzen der kleinen Baarmetropole wurde von Fahrern und Zuschauern gleichermaßen gelobt. Im vergangenen Jahr machte dann die Baustellensituation rund um das Residenzviertel, das in die Rennstrecke integriert war, dem Verein einen Strich durch die Rechnung. Der RSC wollte in das Kasernengelände ausweichen, Gespräche hierzu fanden zwar statt, doch dann rückte die verbindliche Terminabgabe an den Verband immer näher, sodass man am Ende die Reißleine zog und die Veranstaltung absagte. "Aber in diesem Jahr werden wir die Veranstaltung wieder durchziehen", so der Vorsitzende Heinrich Weinstein.

Auf der Suche nach einer geeigneten Rennstrecke

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"Wir werden in den nächsten Wochen versuchen, einen passenden Rundkurs zu finden." Insbesondere im Industriegebiet wollen sich die Veranstalter umsehen. "Wir sind aber auch für das nahe Umland, sprich Städte, die an Donaueschingen Grenzen liegen, offen", betont Weinstein. Gleichwohl besteht der Wunsch, in Donaueschingen eine passende Strecke zu finden.

Seit Jahren schon versuchen die Baaremer Rennradsportler, die Jugend für ihren Sport zu begeistern. Allerdings blieb dieses Unterfangen bisher hinter den Erwartungen zurück. Nun verabschiedeten sich auch noch Regina und Manfred Fünfgeld, die über ein Jahrzehnt das Mountainbike- und Hallentraining im Winter leiteten. Glücklicherweise sprang für sie der Fürstenberger Jürgen Rothmund ein, er fuhr selbst lange im Team der Amateure des RSC Donaueschingen. Alexeij Sadkowski, ebenfalls ein ehemaliger Amateurfahrer des Vereins, kümmert sich um die jüngsten Nachwuchsfahrer. So hofft der RSC, in Zukunft wieder im Schüler- und Jugendbereich Fahrer bei Radrennen auf der Startliste zu haben.

Fuhren die Amateure in den vergangenen beiden Jahren unter den Sponsornamen Merida beziehungsweise Viner, setzt der RSC ab dieser Saison wieder auf den Teamnamen "RSC Donaueschingen". Engagiert kümmerte man sich um Sponsoren, wurde fündig und kann die Mannschaft, die zum größten Teil aus Eigengewächsen besteht, auf vernünftige Beine stellen. Mit ihren auf die Zukunft ausgerichteten Zielen wollen die Radsportler ab sofort wieder für mehr Präsenz in der Öffentlichkeit sorgen.

Von Anfang an ging es um Leistung

Dem 1997 gegründeten Radsportclub mit angeschlossener Mountainbikegruppe ging es von Anfang an um den aktiven Rennradsport. Schnell erfuhr der Verein großen Zulauf und war in den Folgejahren auf Radrennen in Südbaden mit zahlreichen Fahrern aller Alters- und Leistungsklassen unterwegs. In den vergangenen Jahren aber waren aber kaum mehr Nachwuchsfahrer bereit, bis zu fünfmal pro Woche zu trainieren und Rennen zu bestreiten. So brach Altersklasse für Altersklasse weg, bis nur noch eine Handvoll Amateurfahrer übrig blieben. Diesem Trend will man nun sich nun entgegensetzen und wieder verstärkt in die Nachwuchsarbeit investieren.

Autor: bz