Fasnachtsende

Dorfspatzen laden zum Heringsessen in Merzhausen

Katrin Dorfs

Von Katrin Dorfs

Di, 13. Februar 2018 um 17:29 Uhr

Merzhausen

Zum vierten Mal veranstalteten die Hexentäler Dorfspatzen ein Heringsessen für die älteren Generationen zum Ende der Fasnacht – zum ersten Mal ging’s dafür ins Forum.

Nachdem letztes Jahr der Bürgersaal vor lauter Narren aus allen Nähten platzte, fand das Heringsessen am Dienstag im großen Saal des Merzhauser Forums statt. Passend zu dem diesjährigen Motto: "An Fasnet, des isch doch klar, ischs au’ im Garten wunderbar!", liefen überall Gartenzwerge und Gärtner mit Gießkannen und Sonnenblumen herum.

Das Heringsessen fing um 12.11 Uhr an – und schon um 13 Uhr mussten ein paar Dorfspatzen ausschwirren, um Nachschub zu besorgen. "Es sind nicht mehr Leute da, als geplant. Sie haben nur mehr gegessen", erklärt Hannelore Vonderstraß, die Vereinsvorsitzende der Hexentäler Dorfspatzen mit einem Lachen.

Für 150 Leute wurde bestuhlt, an die 130 waren mit von der Partie, als das Programm um 14.11 Uhr startete. Wie jedes Jahr sorgten Christa und Edi Eckert an der Gitarre plus Gesang und am Akkordeon für Musik und Stimmung. Als der Ringchor unter Leitung von Herrmann Vonderstraß auf der Bühne seine Lieder sang, wurde geschunkelt, geklatscht und mitgesungen.

Zustimmung, heftiges Nicken und Zwischenapplaus bekam Bürgermeister Christian Ante für seine Rede, in der er sich sowohl auf überregionale Themen wie die Regierungsbildung als auch auf Regionales wie den Busverkehr in Merzhausen bezog. Als Dorfpolizei gingen die Dorfspatzen Hannelore und Hermann Vonderstraß mit Ilse Maier an der Gitarre auf ähnliche Themen ein. In ihrem satirischen Jahresrückblick, der ebenfalls auf viel Gelächter und Zuspruch traf, wechselten sich Witze, Lieder und Ereignisse aus dem Vorjahr ab.

Anwesend waren nicht nur Senioren aus Merzhausen, sondern auch aus Au, wie Renate Hügle. Der Rentnerin habe es vergangenes Jahr so gut gefallen, dass sie dieses Jahr erneut mit den Dorfspatzen feiern wollte. Auch die Bewohner des Hildegard-Haussmann-Hauses waren gut gelaunt dabei. Ein gelungener Nachmittag ging mit "Narri! Narro"-Rufen und viel Applaus zu Ende.