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11. August 2012

Drei Heimspiele auf einen Streich

VOR DER FUSSBALL-SAISON 2012/13: Die Sportfreunde Elzach-Yach starten am Sonntag in der Landesliga gegen Steinen-Höllstein.

  1. Jetzt wird’s wieder ernst: Sportfreunde-Spieler beim Training in dieser Woche auf dem Elzacher Sportplatz. Foto: Bernd Fackler

ELZACH. Die Fußball-Europameisterschaft 2012 ist längst Geschichte, die neue Spielzeit 2012/13 beginnt – Anlass für unsere jährliche Serie über die Fußballvereine im Bereich der Redaktion Waldkirch. Heute die Sportfreunde Elzach-Yach. Für sie beginnt die neue Runde in der Landesliga an diesem Sonntag, 12. August, um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen den FC Steinen-Höllstein.

Die Landesliga gibt es unter diesem Namen seit 1978/79 – zuvor hieß sie Zweite Amateurliga. Und seit dieser Saison 1978/79 spielt der SC Elzach – vor zehn Jahren mit dem SV Yach zu den Sportfreunden Elzach-Yach fusioniert – eben in dieser Landesliga, abgesehen von den zwei Jahren, in denen es einen "Ausbruch" nach weiter oben, in die Verbandsliga gegeben hatte.

Damit sind die Elzacher der Rekordhalter in dieser Spielklasse. Doch in all’ den Jahren gab’s noch nie, was es jetzt, im August 2012, gibt: Drei Heimspiele hintereinander für die Elztäler, und dies auch noch gleich zu Saisonbeginn. Das erste also an diesem Sonntag, das zweite am 18. August gegen den FC Zell und das dritte am "Stadtfest-Samstag", 25. August, gegen den SV Munzingen (Spielbeginn ist jeweils um 15 Uhr). Die Erklärung für diese "Serie" ist ganz einfach: Der zweite Gegner, der FC Zell, richtet gerade seinen Sportplatz her und deswegen haben die beiden Vereine das Heimrecht "umgedreht". Dass dann in der Rückrunde als "Retourkutsche" den Elzachern höchstwahrscheinlich auch drei Auswärtsspiele hintereinander blühen, daran braucht man jetzt ja noch nicht unbedingt zu denken.

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Wie sollte sie denn nun aus der Sicht der Verantwortlichen werden, die Landesligasaison 2012/13? "Mein Ziel: Die direkte Qualifikation für den südbadischen Pokal", sagt Sportfreunde Vorstandssprecher Markus Tränkle – und auf den etwas erstaunten Blick auf diese Antwort erklärt er sie auch gleich: Diese Qualifikation ist nämlich an einen bestimmten Tabellenplatz gekoppelt: "Das bedeutet dann auch, frühzeitig mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben." Und Spielertrainer Achim Thoma ergänzt: "Wichtig ist die Integration unserer jungen Spieler, damit diese schnellstmöglich Fuß fassen."

Denn, so sagt es Tobias Schätzle (Spielausschuss-Vorsitzender): "Der Verein setzt seinen Jugendtrend fort. Trotz erfahrenen Neuzugängen (Rpberto Saggiamo vom Bahlinger SC und Sebastian Schroer vom SV Biengen) ist der Altersdurchschnitt weiter gesunken und das ist somit ein Zeichen dafür, dass auch in Zukunft auf die eigenen Nachwuchskräfte und die hervorragende Jugendarbeit gesetzt wird." Welche sich in der Tat sehen lassen kann (die Badische Zeitung berichtete vor kurzem über die Erfolge der Jugendmannschaften der Sportfreunde Elzach-Yach, zum Teil in Spielgemeinschaft mit den Sportfreunden Winden).

Unterstützung erhält Trainer Achim Thoma übrigens vom neuen Co-Trainer Michael Biehler, beide aus Elzach. Vier Spieler aus der eigenen A-Jugend und zwei aus Winden kamen neu in den Spielerkader hinzu, aber, wie schon erwähnt, zum Beispiel auch Giuliano Saggiamo, der schon deutlich höherklassige Spielerfahrung vorweisen kann.

Die Zweite Mannschaft (deren Ziel ist es, endlich den Aufstieg in die Kreisliga A zu schaffen, Saisonauftakt ist ebenfalls am Sonntag, 12. August, zuhause gegen den AC Milan Waldkirch um 12.30 Uhr) wird trainiert von Ferdinand Burger (Yach), die Dritte Mannschaft von Nicolas Dreher und Alex Bartholomä (Elzach).

Über eines sind sich alle Verantwortlichen bei den Sportfreunden einig: "Die junge, zum Großteil aus einheimischen Spielern bestückte Mannschaft würde sich über großen Zuspruch von Zuschauern freuen." Denn die vor einigen Jahren von manchen zu hörende Kritik, es würden ja kaum noch einheimische Kicker spielen, stimmte schon damals nicht so ganz und ist inzwischen völlig unangebracht.

Also dann: Nix wie hin ins Domänestadion, wo man nicht nur Fußball, sondern nebenbei auch noch die schöne Landschaft genießen kann. Und der Spielplatz für die ganz Kleinen im Stadion ist so nah am Fußballgeschehen, dass auch Papa und Mama garantiert nichts verpassen.

Autor: Bernd Fackler