Drei Ortsteile ziehen an einem Strang

Wolfgang Beck

Von Wolfgang Beck

Do, 24. Januar 2019

Lahr

Kippenheimweiler wartet auf verlässliche Zahlen für die neue K 5344 zwischen Ringsheim und Lahr.

LAHR-KIPPENHEIMWEILER (wob). Für Ortsvorsteher Tobias Fäßler ist klar: Das Thema Neubau der Kreisstraße zwischen Ringsheim und Lahr ist brisant. Deshalb stand es einmal mehr auf der Tagesordnung des Ortschaftsrats. Rund ein Dutzend Zuhörer verfolgten die Sitzung am Dienstag. Neue Informationen hatte Fäßler nicht. Er forderte verlässliche Verkehrszahlen verwies auf den 19. März, an dem es eine gemeinsamen Sitzung der Ortschaftsräte von Kippenheimweiler, Langenwinkel und Sulz geben wird.

"Ohne einen gemeinsamen Konsens geht gar nichts", gab sich der Ortsvorsteher überzeugt. Er empfahl, die Pläne zur neuen Kreisstraße im Landratsamt oder im Rathaus Kippenheimweiler anzusehen. Wie berichtet, hatte der Kreistag dem Planungs- und Finanzierungskonzept für den Neubau einer Kreisstraße als Umgehungsstraße zwischen Ringsheim und Lahr für rund 22 Millionen Euro zugestimmt. Ziel ist eine Verringerung der Verkehrsbelastung in den Ortsdurchfahrten von Kippenheim, Kippenheimweiler, Orschweier, Mahlberg und Ringsheim. Bedenken gibt es in Langenwinkel, Kippenheimweiler und Sulz.

Fäßler bemängelte, dass bis heute noch keine verlässlichen Verkehrszahlen vorliegen. Klar sei, dass es auch für Kippenheimweiler eine Verkehrsentlastung geben muss. Die ist auch für Roland Siefert (FWV) und Hannes Fleig (CDU) ungeklärt. Es lägen auch keine Zahlen zu den Verkehrsströmen in den Gewerbegebieten vor. Die Umgehungsstraße dürfe auch nicht zu Lasten der Landwirte und deren Anbauflächen gebaut werden.