Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
05. Juli 2012
Drei Vorsitzende für fünf Jahrzehnte
Jubilar FC Rotzel ist stolz auf sattes Grün, schönes Heim und ersten Direktaufstieg / Mitglieder leisten Tausende von Arbeitsstunden.
LAUFENBURG-ROTZEL. Ein sattgrüner Fußballrasen, der weit herum seinesgleichen sucht, ein in Eigenleistung erstelltes Sportheim, dessen Wert der Klubvorsitzende Roland Bernauer auf gut eine Million Euro schätzt, und sportlich ein frischgebackener Kreisliga-B-Aufsteiger: Mit einem stolzen Erfolgsausweis präsentiert sich der FC Rotzel zum 50-jährigen Bestehen, das am Wochenende drei Tage lang gefeiert wird.
Zwar kicken die Rotzler in der neuen Saison nicht zum ersten Mal in der Kreisliga B. Aber erstmals haben sie den Aufstieg als Meister der Kreisliga C geschafft und nicht erst via Relegation.Die Rot-Weißen haben mithin allen Anlass, auf eine Vereinsgeschichte mit großen Ereignissen anzustoßen. Der Fußballclub aus dem höchst gelegenen Stadtteil von Laufenburg, am 24. November 1962 im "Schwarzwälder Hof" von 19 Personen gegründet, taugt in vielen Dingen als Vorzeigeobjekt. So standen in den fünf Jahrzehnten des Bestehens lediglich drei Männer an der Vereinsspitze. Kurt Bernauer, der Vater des heutigen Vorsitzenden, amtete von der Gründung an 15 Jahre als Klubchef, ehe Joachim von Stokar – heute Ehrenpräsident – das Amt gleich für 20 Jahre übernahm. Seit 1997 leitet Roland Bernauer den Verein.
Werbung
Joachim von Stokar würdigt im Rückblick besonders die gewaltigen ehrenamtlichen Leistungen der Mitglieder, sei es beim Sportplatzbau mit fast 2000 oder beim Bau des Clubheim mit rund 8000 Stunden, die die Projekte erst ermöglicht hätten. "Der FC Rotzel ist wie eine Familie, und das Clubheim wird so behandelt wie das eigene Heim", so von Stokar.
Roland Bernauer ist seit der Kindheit mit dem Verein verwachsen. Auf dem Rasen sammelte er Erfahrung auch bei höherklassigen Vereinen, ehe er Rotzler Jugendtrainer wurde – mit von Stokar noch als Jugendleiter. Gut erinnern sie sich an die harten Diskussionen um den Sportplatz- und Clubheimbau. "Der Wille zum Bau war da, doch die Finanzierung bereitete einige Sorgen", sagt von Stokar. Bernauer würde sich aus heutiger Sicht wieder für einen Clubheimbau einsetzen – aber für ein um ein paar Meter längeres mit mehr Umkleide- und Duschräumen.
Der Jubilar ist gut aufgestellt. Zu der guten Jugendarbeit, auch in Spielgemeinschaften mit den Nachbarvereinen, und den Alten Herren gesellt sich nunmehr auch eine Gymnastikgruppe, deren Mitgliederzahl stetig steigt.
Als neuer Trainer der ersten Mannschaft übernimmt Dietmar Adomeit vom Gespann Patrick Ruch und Jürgen Brachwitz. Die Erfahrung des Rippolingers als Coach in Obersäckingen, Buch und Nollingen soll beitragen, sich in der Kreisliga B zu behaupten. Da keine Abgänge zu verzeichnen sind und mehrere Spieler ihre Bereitschaft bekundet hätten, nach Rotzel zu wechseln, so Bernauer, geht der Verein die neue Saison durchaus guter Dinge an.
50 JAHRE FC ROTZEL DAS FESTPROGRAMM
Samstag, 7. Juli
20 Uhr: Festbankett mit Ansprachen und Ehrungen im Bürgerhaus
Sonntag, 8. Juli
10.30 Uhr: Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein Rotzel
10.30 Uhr: Spiel der Pamperskicker
und Turnier der F-Junioren
13.30 Uhr: Jugend FC Rotzel E1 vs. E2
15 Uhr: Spiel der Fußball-Bezirksligisten SV 08 Laufenburg vs. SV Blau-Weiß Murg
17.30 Uhr: Jugend FC Rotzel D1 vs. D2
19 Uhr: FC Rotzel (Kreisliga-B-Aufsteiger) gegen FC Binzgen (Kreisliga A)
Montag, 9. Juli
17 bis 22 Uhr: Hand- und Kopfwerkertreffen am Sportplatz
17.45 Uhr: B-Jugend SG Binzgen/Hänner gegen Eintracht Wihl
19 Uhr: Jubiläumsverlosung
19.45 Uhr: Alte Herren FC Rotzel
gegen SV 08 Laufenburg
Autor: pro
Autor: Werner Probst



