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25. Juni 2012

Dreiklang vor perfekter Kulisse

Hütten ist auf den Beinen für Sommersonnenwendfest des Musikvereins, neues Feuerwehrfahrzeug und offene Tür im Hochbehälter.

  1. Den Tag der offenen Tür im Pumpwerk in Hütten nutzten viele Neugierige zu einer Information über die moderne Technik der Trinkwasseraufbereitung. Ingenieur Hans-Peter Tillig (links) wusste über alle Details aufzuklären. Foto: Kirsten Lux

  2. Gerade die kleinen Gäste nahmen am Sonntag das frisch eingeweihte Feuerwehrfahrzeug der Abteilung Hütten in Beschlag (links). Das Sonnenwendfeuer des Musikvereins Heimatklang und der Feuerwehr Hütten brannte am Samstagabend vor der perfekten Kulisse am Großen Stein. Foto: Kirsten Kux

  3. Foto: Kirsten Lux

RICKENBACH-HÜTTEN. Vor der perfekten Kulisse der Felsformation Großer Stein feierte der Musikverein Heimatklang Hütten gemeinsam mit der Feuerwehrabteilung Hütten am Samstag und Sonntag das Sommersonnenwendfest mit Fahrzeugweihe. Die Gemeinde Rickenbach hatte sich den Festlichkeiten mit einem Tag der offen Tür beim neuen Hochbehälter im Ortsteil Hütten angeschlossen.

Bereits seit einigen Jahren ist sie auf dem Hotzenwald Tradition – die Sommersonnenwendfeier des Musikvereins Heimatklang am Großen Stein. Heuer haben die Hüttener Musiker ihr Fest mit der Feuerwehr und der Gemeinde um die zwei Höhepunkte erweitert.

Perfekter hätte der Nachthimmel am Samstagabend nicht sein können, als gegen 22 Uhr das große Feuer entzündet wurde. Die Sichel des Mondes und zahllose Sterne wetteiferten mit den Schwedenfeuern und einem kleinen Feuerwerk rund um das Sonnenwendfeuer atmosphärisch um die Wette. Kühl, aber heimelig, rückten die zahlreichen Nachtschwärmer immer dichter an das wärmende Feuer. Musikalisch verwöhnt wurden die Gäste an den beiden Festtagen unter anderem vom Musikverein Heimatklang.

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Am Sonntag nutzte die Feuerwehr die große Kulisse zur Weihe ihres neuen Löschfahrzeugs. Was das neue Fahrzeug kann, zeigten die Wehrmänner in einer beeindruckenden Übung am Nachmittag. Auch wenn es für das gebrauchte Fahrzeug keine Zuschüsse gegeben hat, hält Abteilungskommandant Hubert Wagner die Investition nach wie vor für rentabel. "Wir haben den Bereich Hütten gut abgedeckt", stimmte dem auch Bürgermeisterstellvertreter Hubert Strittmatter zu. Andere Bereiche würden im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde sukzessive folgen. Zufrieden zeigte sich ebenfalls der stellvertretende Kommandant der Rickenbacher Wehr, Karl Kaiser. Klaus Felber, stellvertretender Kreisbandmeister, fügte besätitgen hinzu: "Der Hotzenwald ist dank der Brandschutzbedarfspläne mittlerweile gut aufgestellt."

Auch der Tag der offenen Tür im nahegelegenen Hochbehälter Hütten wurde gut angenommen. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen der Trinkwasseraufbereitung zu blicken. Planer und Ingenieur Hans-Peter Tillig vom Dogerner Büro Tillig und Partner stand neben Wassermeister Bernhard Albiez und Stellvertreter Helmut Allgaier für alle Fragen zur Verfügung und führte die Bürger durch die Anlage. "Wie viele Kubikmeter Wasser verbraucht die Gemeinde Rickenbach pro Jahr?", lautete die Frage in einem dank Sponsoren attraktiven Preisausschreiben. Erster Preis war ein Rundflug über den Hotzenwald.

EIN FEST HOCH DREI

Der Musikverein Heimatklang wurde 1934 gegründet. Alle zwei Jahre lädt der Verein zum Sommersonnenwendfeuer beim Großen Stein ein.

Die Feuerwehrabteilung Hütten ist bereits über 140 Jahre alt. Ein neues Gerätehaus hat die Wehr mit viel persönlichem Einsatz, im September 2010, als Anbau an das Gemeindehaus, bezogen. Seit Anfang März steht das 117000 Euro teure gebrauchte Löschfahrzeug LF 10/6 dort in der Garage.

Der Hochbehälter Hütten ist nach zwei Jahren Bauzeit Ende 2010 ans Netz gegangen. Der neue zentrale Behälter ersetzt fünf alte Hochbehälter im südwestlichen Teil der Gemeinde. Knapp 1,8 Millionen Euro hat die Gemeinde abzüglich der Zuschüsse investiert.  

Autor: lux

Autor: Kirsten Lux