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22. Januar 2010
Die fünfte Tafel ist in Arbeit
Spende für den Stationenweg
EBRINGEN (sf). Die Engagierten aus dem Arbeitskreis "Ebringer Dorfgeschichte" können sich über eine große Spende freuen: Bernhard Goldschmidt, Vorsitzender des Malteserortsverbands Ebringen, hat einen Scheck über 3000 Euro an Archivar Edmund Weeger übergeben. Das Geld hilft, die Bildtafeln in den Kapellen des historischen Stationenwegs vom Friedhof zur Berghauser Kapelle zu restaurieren. Das Geld hat der Malteserverband beim Weihnachtsmarkt 2009 auf dem Schlossplatz eingenommen, durch freiwillige Abgaben der Aussteller und durch den Verkauf von Speisen und Getränken.
Auch Bürgermeister Rainer Mosbach freut sich, ist die Gemeinde doch bestrebt, künftig die Aufmerksamkeit der Ebringer und auch von Besuchern stärker als bisher auf den Stationenweg als kulturhistorisches Denkmal zu lenken. Ebenso wie die politische Gemeinde unterstützt auch die katholische Pfarrgemeinde St. Gallus das Projekt.
Vier der insgesamt sieben Bildtafeln sind bereits fertig und wieder in den kleinen Kapellen aus der Zeit um 1750 angebracht worden, wobei der Arbeitskreis auch dafür sorgt, dass die Kapellchen und ihre Außenanlagen renoviert, die Bildtafeln durch Plexiglasscheiben und Gittertore vor mutwilliger Zerstörung geschützt werden. Die fünfte Bildtafel hat der Ebringer Malermeister und Restaurator Jürgen Wellinger derzeit in Arbeit. Die Akteure planen den Standort der vom Friedhof aus gezählten vierten Kapelle zu verändern, damit Interessierte beim Gang auf dem Weg nicht die Kreisstraße nach Wittnau überqueren müssen, informiert Edmund Weeger. Der heutige Verlauf sei ohnehin nicht historisch, denn bei einem Flurneuordnungsverfahren waren drei Kappellen abgerissen und an anderer Stelle wieder aufgebaut worden.
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Autor: sf
