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22. Januar 2010

Die Sanierungen gehen weiter

Regenrückhaltebecken

EBRINGEN/SCHALLSTADT (bas/tab). Die neue Elektro-, Mess- und Steuertechnik für das Hochwasserrückhaltebecken Talhausen auf Gemarkung Ebringen kostet weniger als erwartet: Statt der geplanten 26 400 Euro müssen nur knapp 20 000 Euro investiert werden. In einer beschränkten Ausschreibung wurden zwei Angebote abgegeben, das günstigste stammt von der Firma Meitec aus Bahlingen am Kaiserstuhl. Sowohl der Gemeinderat in Ebringen als auch das Gremium in Schallstadt stimmten der Auftragsvergabe an dieses Unternehmen zu. Das Hochwasserrückhaltebecken Talhausen wird zurzeit saniert. Die Kosten tragen die Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Schallstadt, Ebringen und Pfaffenweiler. Die Entscheidung Pfaffenweilers über die Vergabe der Elektro-Mess- und Steuertechnik steht noch aus. Ist diese gefallen, wird sich der gemeinsamen Ausschuss der VG noch mit der Auftragsvergabe beschäftigen.

Saniert wird auch das Rückhaltebecken Kelleracker auf Pfaffenweiler Gemarkung. Die Kosten dafür betragen rund 260 000 Euro. Davon werden 162 000 Euro – 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten – bezuschusst, der Zuwendungsbescheid aus dem Regierungspräsidium Freiburg liegt bereits vor. Den Rest müssen die VG-Gemeinden finanzieren. Sie teilen sich die Kosten nach einem schon länger vereinbarten Schlüssel, der aus sich aus der Einwohnerzahl und der Gemarkungsgröße ergibt. Ebringen zahlt knapp 30 000 Euro, Schallstadt fast 50 000 Euro und Pfaffenweiler 21 000 Euro. In den Ebringer Haushalt für dieses Jahr sei die Summe eingeplant, sagte Bürgermeister Mosbach. Um die Zuschüsse zu bekommen, muss der Bau bis 1. April dieses Jahres begonnen und bis 30. Juni 2011 fertig gestellt sein. Der Gemeinsame Ausschuss der VG will demnächst die Ausführungsplanung vergeben. Ebringen und auch Schallstadt empfehlen die Vergabe an das Ingenieurbüro Wald und Corbe. Bereits fertig gestellt sind die Regenrückhaltebecken "Duffernbach", "Rebling" und "Breitchen".

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Autor: bas,tab