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12. März 2010

Am Wochenende werden Pfarrgemeinderäte gewählt

Am Wochenende werden Pfarrgemeinderäte gewählt / Zahl der Kandidaten in den einzelnen Pfarrgemeinden ist unterschiedlich.

  1. Foto: Tanja Bury

  2. Foto: Tanja Bury

  3. Foto: Tanja Bury

  4. Foto: Siegfried Gollrad

  5. Foto: Tanja Bury

  6. Foto: Tanja Bury

  7. Foto: Andrea Gallien

  8. Foto: Maximiliane Hanft

  9. Foto: Tanja Bury

  10. Foto: Tanja Bury

  11. Foto: Tanja Bury

  12. Foto: Siegfried Gollrad

HEXENTAL/BATZENBERG. Die Katholiken haben die Wahl: Sie sind am Wochenende, 13. und 14. März, aufgerufen, die neuen Pfarrgemeinderäte zu bestimmen. In allen 15 Pfarrgemeinden – aufgeteilt in drei Seelsorgeeinheiten – konnten Kandidaten für dieses Ehrenamt gefunden werden. In manchen Gemeinden treten sogar mehr Bewerber an als es Sitze im Rat gibt. In Sölden, Bollschweil und Horben konnte die Zahl der notwendigen Kandidaten jedoch nicht erreicht werden.

OBERE MÖHLIN:
Die Seelsorgeeinheit Obere Möhlin ist die größte der Region und umfasst die Pfarrgemeinden Norsingen, Scherzingen, Offnadingen, Kirchhofen, Ehrenstetten, Bollschweil, St. Ulrich und Sölden. Für das Gemeindegebiet Ehrenkirchen ist Pfarrer Herbert Malzacher zuständig, er leitet die Seelsorgeeinheit auch. Bollschweil, St. Ulrich und Sölden werden von Pfarrer Thomas Denoke betreut. "Die Kandidatensuche ist in den Pfarrgemeinden Ehrenkirchens gut gelaufen", sagt Herbert Malzacher. In mancher Pfarrei gebe es sogar mehr Kandidaten als Plätze im Pfarrgemeinderat: "Da haben die Leute eine echte Wahl. Das freut mich." Auch in St. Ulrich konnten mit sieben mehr Bewerber als nötig gefunden werden. In Sölden und Bollschweil sieht es dagegen anders aus: Im Pfarrgemeinderat von St. Fides und Markus sollten eigentlich sechs Leute sitzen, doch nur drei stellen sich zur Wahl, in St. Hilarius sind es mit sieben Kandidaten zwei zu wenig. In Sölden treten alle bisherigen Pfarrgemeinderatsmitglieder, so Pfarrer Thomas Denoke, nicht mehr an. "Gründe sind Alter, Krankheit und Beruf. Außerdem ist es legitim, nach fünf Jahren auszuscheiden. Mir wurde jedenfalls versichert, dass es keine Disharmonien gab", sagt er. Ein weiterer Grund könnte seiner Meinung nach auch die Ungewissheit über die Zukunft der Pfarrei Sölden sein: Bislang gehört sie zur Seelsorgeeinheit Obere Möhlin, Pläne des Erzbistums aber sehen vor, Sölden zusammen mit den Pfarrgemeinden im Hexental und der Pfarrgemeinde Freiburg-St. Georgen zur Seelsorgeeinheit St. Peter und Paul zu verschmelzen.

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Bollschweil: 914 Wahlberechtigte, Wahl am Samstag von 18 bis 20 Uhr, am Sonntag von 8 bis 9 Uhr, von 9.45 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr im Anton-Franznick-Stüble neben dem Pfarrhaus.
Ehrenstetten: 1167 Wahlberechtigte, Wahl am Sonntag von 9 bis 17 Uhr im Pfarrhaus.
Kirchhofen: 1443 Wahlberechtigte, Wahl am Samstag von 18 bis 20.30 Uhr, am Sonntag von 9 bis 14 Uhr und von 16 bis 18 Uhr im Pfarrhaus.
Norsingen: 578 Wahlberechtigte, Wahl am Sonntag von 9.30 bis 14.30 Uhr im Pfarrhaus.
Offnadingen: 251 Wahlberechtigte, Wahl am Sonntag von 9 bis 15 Uhr in der Ortsverwaltung Offnadingen.
Scherzingen: 112 Wahlberechtigte, Wahl am Samstag von 17 bis 20.30 Uhr im Bürgersaal.
Sölden: 620 Wahlberechtigte, Wahl am Sonntag von 9 bis 10.15 Uhr und von 11 bis 15 Uhr im Kindergarten St. Fides.
St. Ulrich: 230 Wahlberechtigte, Wahl am Sonntag 8.30 bis 14 Uhr im Rathaus.

HEXENTAL:
Pfarrer Hubert Reichardt, Leiter der Seelsorgeeinheit Hexental mit dem Pfarrgemeinden Merzhausen-Au, Wittnau und Horben, ist mit der Kandidatensuche zufrieden. Für die zehn Plätze im Rat von Merzhausen und Au – sieben Sitze für Merzhausen, drei für Au – konnten elf Bewerber gefunden werden. In Wittnau stehen für die sechs Sitze im Pfarrgemeinderat acht Kandidaten bereit. In Horben allerdings fehlt ein Bewerber um alle sechs Sitze im Rat zu besetzen. Bereits bei der Wahl vor fünf Jahren waren es zu wenig Bewerber. "Viele Leute sind schon in Vereinen aktiv, von denen es in Horben – für seine Größe – doch einige gibt", nennt Pfarrer Reichardt mögliche Gründe, "außerdem ist die Amtszeit von fünf Jahren ein Wort." Alle neu gewählten Pfarrgemeinderäte im Hexental werden sich mit der Frage nach der Zukunft der Seelsorgeeinheit und einer möglichen Fusion mit St. Georgen auseinandersetzen müssen. "Dieses Thema wird uns in den nächsten Jahren beschäftigen. Da braucht es Mitdenken", sagt Hubert Reichardt.
Merzhausen: 1900 Wahlberechtigte, Wahl am Samstag von 17 bis 20 Uhr, am Sonntag von 9 bis 13 Uhr und 16 bis 18 im Pfarrzentrum.
Au: 600 Wahlberechtigte, Wahl am Sonntag von 8 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr im Kirchensaal.
Wittnau: 600 Wahlberechtigte, Wahl am Sonntag von 8 bis 13 Uhr im Gemeindehaus.
Horben: 530 Wahlberechtigte, Wahl am Sonntag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr im Gemeindehaus.

BATZENBERG/SCHÖNBERG:
In Ebringen (acht Bewerber für acht Sitze), Pfaffenweiler (sechs Bewerber für sechs Sitze) und Schallstadt (sieben Bewerber für sechs Sitze) stehen genügend Kandidaten zur Verfügung. Allerdings gestaltete sich die Suche in Pfaffenweiler so schwierig, dass der neue Pfarrgemeinderat nicht – wie bislang – mit zehn, sondern nur mit sechs Leuten besetzt sein wird. "Das ist möglich", erklärt Pfarrer Alois Schuler, Leiter der Seelsorgeeinheit. "Die Großwetterlage rund um die Kirche" hat seiner Meinung nach nichts damit zu tun, dass sich vor allem im Schneckental weniger Kandidaten zur Wahl stellen. Die Gründe liegen für ihn im privaten Bereich und in der großen Aufgabe, vor der die Seelsorgeeinheit steht: Auch sie soll zusammen mit den Nachbarpfarreien Ehrenkirchens und Bollschweils zu einer größeren Einheit zusammengefasst werden."Das bedeutet für die neuen Räte viel Arbeit und viel Verantwortung", sagt Schuler.
Ebringen: 1372 Wahlberechtigte, Wahl am Samstag von 17 bis 19 Uhr, Sonntag von 8 bis 9 Uhr, von 9.45 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr im Don Bosco Heim.
Pfaffenweiler: 1417 Wahlberechtigte, Wahl am Samstag von 17 bis 19 Uhr, am Sonntag von 9.30 bis 15 Uhr im Jugendraum im Gemeindezentrum.
Schallstadt: 1084 Wahlberechtigte, Wahl am Samstag von 17.30 bis 18.30 Uhr und von 19.30 bis 20.30 Uhr, Sonntag von 10 bis 14 Uhr in den Gemeinderäumen St. Blasius.

Autor: Tanja Bury