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08. Februar 2012
Abbau unbedenklich aus Sicht des Naturschutzes
Sigrid Meineke, ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte des Landratsamts, bekundete aus Sicht des Naturschutzes, dass "einem weiteren Abbau grundsätzlich nichts im Wege steht". Das zum Abbau diskutierte Gebiet stehe unter keinem besonderen Schutz und der dort vorhandene Wald sei von Menschen beeinflusst und auf längere Sicht wieder herstellbar. Im Übrigen würden bei einem konkreten Abbauantrag, um den es aber derzeit nicht gehe, vom Landratsamt nicht nur die Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen geprüft, sondern auch die auf Menschen, Boden, Klima, Luft und Wasser. Geologe Bernd Gaukler, mit den Wasserströmen am Schafberg vertraut, erläuterte, dass all das Wasser, was im Weißjura zirkuliere, also im Kalkgestein, wo der Abbau geplant sei, schon jetzt über die rote Galerie und Richtung Engebach fließe. Ob und wiefern durch einen Abbau Wasserströme Richtung Efringer Reben betroffen wären, müssten Untersuchungen bei einem konkreten Abbauantrag klären. Der Schafberg sei aber durch Störzonen zerklüftet, die Wasserströme seien ohnehin immer wieder unterbrochen. Je höher jedoch die Humusschicht, die durch einen Abbau verloren gehe, desto größer könnte der Einfluss auf die Wasserströme sein.
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Autor: vl
