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18. Februar 2013

Auto-Teilen wird immer interessanter

Agenda-21-Gruppe überlegt Förderantrag für Carsharing-Projekt / Bezirkskellerei will Agendagruppe unterstützen.

  1. Carsharing gibt es nicht nur in Städten, sondern es ist auch in ländlichen Gebieten beliebt. Der Car-Sharing-Verein Zweitälerland bietet in Waldkirch und Umland eine Flotte mit mehreren Fahrzeugen. Foto: archivfoto: Sylvia Timm

EFRINGEN-KIRCHEN. Beim jüngsten Info-und Arbeitsreffen der Agenda-21-Gruppe Umwelt im evangelischen Gemeindehaus lag der Schwerpunkt der Arbeitsgruppen diesmal beim Thema "Mobilität". Dies vor dem Hintergrund, dass man sich zum Beispiel mit einem Carsharing-Projekt oder besser noch mit einer Bedarfsanalyse zum Carsharing als Vorstufe bis 8. März im Rahmen der "Projektförderung zum nachhaltigen Bürgerengagement im Landkreis Lörrach" um eine Förderung bewerben könnte.

Christine Griebel hatte sich im Internet durch verschiedene schon bekannte und auch noch unbekannte Carsharing-Seiten geklickt. Sinnvoll wäre eine Mitfahrbörse in Efringen-Kirchen allemal, waren sich die rund 15 Teilnehmer der Runde schnell einig. Gerade zu Uhrzeiten, in denen man nicht problemlos mit der Bahn nach Freiburg oder Basel und zurück kommt. Peter Buckmann von der Agendagruppe stellte zudem die Überlegung in den Raum, ob es sich nicht lohnen könnte, über die Gemeinde ein (Elektro-) Auto anzuschaffen, das sowohl Gemeindemitarbeiter wie Privatpersonen im Carsharing-Betrieb nutzen könnten.

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Bekannt sind die Internetplattform von http://www.gruene-flotte-carsharing.de im Großraum Freiburg und das Carsharing Südbaden, das unter http://www.stadtmobil-suedbaden.de läuft. "Pocket-Taxi" ist eine weitere Möglichkeit, Fahrgemeinschaften zu nutzen. Am interessantesten erschien Christine Griebel aber die Internetseite der Mitfahrzentrale von "flinc" (http://www.flinc.org "Die Seite ist superleicht zu verstehen, man wird ganz toll durch das Menu geführt, kann sich als Fahrer anbieten oder als Mitfahrer schauen, wer wohin fährt und sich auch gegenseitig bewerten", berichtete Griebel. Zudem gebe es bereits zehn Nutzer aus dem Raum Efringen-Kirchen, die das hier noch relativ neue Angebot von Flinc nutzen. "Das heißt für mich auch, es muss gut sein", konstatierte sie. Zudem könne man bei Flinc auch an Stationen einsteigen und aussteigen. "Wer in Bad Krozingen auf einer Fahrt nach Freiburg dazukommen will, kann sich melden, ebenso wer vielleicht einfach dort aussteigen will", erläuterte die Efringen-Kirchenerin, die vorschlug, die Internetseite an einem Extra-Termin vorzustellen.

"Gerade auch für Bürger aus den Dörfern, die kein eigenes Auto haben, wäre das Angebot interessant – und im Vorfeld macht eine Bedarfsanalyse zum Carsharing auf jeden Fall Sinn", fand auch Marlies Billich. "Wir sollten das Flinc-Angebot mit unserer Agenda-Seite verlinken", schlug sie vor.

Gefragt wurde auf dem Treffen noch nach dem Stand der in Efringen-Kirchen geplanten Bürgerenergiegenossenschaftsgründung, und wie sich die Gemeinde dabei nun einbringen will. Hier sei noch nichts abschließend beraten, hieß es.

Informiert wurde zudem über den Entwurf eines eigenen Agenda-Weinetiketts auf Weinen der Bezirkskellerei Markgräflerland. Aus dem Verkauf von Weinen, so haben es die Agenda-Mitglieder mit BKM-Geschäftsführer Gerhard Rüdlin beschlossen, soll je ein Euro für Projekte der Agenda-21-Gruppe abgeführt werden. Zwei Etikettentwürfe wurden gezeigt.

Autor: Jutta Schütz