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03. Mai 2010

Der Volksmarsch lockt auch bei Regenwetter

Den Pokal der Drübel holt erneut der Musikverein Istein.

  1. Wetterfest gekleidete Wanderer nutzten beim 40. Volksmarsch der Ischteiner Drübel die kleinen Regenpausen zum Vespern im Freien. Foto: Reinhard Cremer

  2. Braut Marion wird vor ihrer Hochzeit noch einmal von ihren Jungfern auf Händen getragen. Foto: Cremer

ISTEIN (cre). Es gibt kein schlechtes Wetter – es gibt nur falsche Kleidung. Gemäß dieser Devise machten sich am Maifeiertag bei reichlich feuchter Witterung knapp 100 Marschierer, unter ihnen auch Ortsvorsteher Franz Kiefer, auf den Weg "Rund um den Isteiner Klotzen". Zum 40. Mal vergaben die Isteiner Drübel als Veranstalter des Volksmarsches den Wanderpokal für die stärkste Wandergruppe. Wieder einmal waren dies die Marschierer des Musikvereins Istein, die mit 33 Teilnehmern in fast vollständiger Vereinsstärke antraten. Erneut brauchten sie dafür die längste Zeit aller Teilnehmer – wofür sie schon bekannt sind.

Drei Kontroll- und Verpflegungsstellen waren entlang der Strecke eingerichtet worden: mit Silserli mit Butter oder Wurst hinter dem Autohaus Riedler, Gegrilltem am Huttinger Kreuz und gebackenem Fleischkäse mit Zwiebeln auf dem Klotzen. So war es nur verständlich, dass so mancher Wanderer hier mehr Zeit verbrachte, als auf der rund 14 Kilometer langen Strecke. Einige Wanderer hoben sich die Mahlzeit aber für den Schluss auf, auch am Ziel wartete ein umfangreichen Speiseangebot; zu ihnen gehörten die Teilnehmer des Deutschen Roten Kreuzes Lörrach und Ortsteile, die mit ihren Kameraden aus Village Neuf unterwegs waren und ihre sechste Teilnahme am Volksmarsch im nächsten Jahr schon fest ins Auge fassten.

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Nur einen Teil des Weges legte Marion Weber mit ihren Jungfern anlässlich ihres Junggesellinnenabschiedes zurück. Offensichtlich mussten sich die Damen für die bevorstehende Hochzeitsfeier schonen. Toll fanden die Judoka von Rot-Weiß-Lörrach den Marsch, der zeitweise Regen hatte da auch einen Vorteil: "Die Strecke war gut begehbar und nicht überlaufen".

Autor: cre