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16. Februar 2010

Die Gugge heizen bei den "Drübel" mächtig ein

In ausverkaufter Halle gab’s kräftig etwas auf die Ohren.

  1. Einzug der Zinke-Waggis aus Weil am Rhein. Foto: Reinhard Cremer

  2. Ein absoluter Hingucker: Sarah Connor lässt grüßen. Foto: Reinhard Cremer

ISTEIN (cre). Zum Guggeball in der Isteiner Festhalle setzten die Veranstalter wieder auf Bewährtes: Kontrolle am Eingang und Bändchen am Handgelenk. Die mehrheitlich jüngeren Jahrgängen zuzurechnenden Besucher ließen es geduldig über sich ergehen, waren sie doch gekommen, um sich ausgiebig zu amüsieren. Infolgedessen bekamen auch die gelegentlich hereinschauenden Ordnungshüter nichts zu tun.

So waren denn dem ausgelassenen Frohsinn keine Grenzen gesetzt. Das "Duo Let´s Dance" animierte wieder erfolgreich zum Tanzen, während die Mitglieder der Narrenzunft Isteiner "Drübel" hinter der Theke alle Hände voll zu tun hatten.

Denn Laufe des Abends war die Halle nach Auskunft der Narrenzunft mit weit über 500 Besuchern ausverkauft.

Fünf Gugge-"Orchester" hatten sich vorgenommen, den zumeist kostümierten Narren kräftig eins auf die Ohren zu geben. Neben der eigenen Guggemusik waren es die Musiker der "Zinke-Waggis" aus Weil am Rhein, der "Chaibeloch-Lärtschi" aus Schönenberg, der "Hotzeguggis" aus Herrischried sowie der "Schlösslesymphoniker" aus Inzlingen in ihren pompösen Jubiläumskostümen. Kaum spielte die erste Gugge, explodierte die Stimmung in der Halle. Nach jedem Stück auch der nachfolgenden Gruppen stimmten die mitschunkelnden und mitsingenden Zuhörer ein vielstimmiges Jubeln an – fast so, als hätte soeben eine berühmte Boygroup einen Mädchenherzen zerreißenden Auftritt hingelegt.

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Erfreulich war, dass es auf dem Ball keine offensichtlichen "Unpässlichkeiten" gegeben hat.

Trotz allerbester Stimmung mussten die Veranstalter gegen 2 Uhr die Bremse ziehen. Wer immer noch genug Kondition besaß, hatte zum Nachtumzug am Rosenmontag noch jede Menge Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen.

Autor: cre