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22. September 2009

Draußen sitzt man einfach lieber

Der Herbsthock des Musikvereins Istein, diesmal gut besucht, soll weitergeführt werden

  1. Der Musikverein Istein hatte zum Hock vor der Schule geladen. Foto: Teuber

ISTEIN (teub). Deutlich erfolgreicher als beim ersten Mal war der Isteiner Musikverein am Sonntag mit seinem Versuch, mit dem Herbsthock einen geeigneten Nachfolger für das traditionelle Suurchrudd-Feschd zu etablieren. Zahlreiche Menschen fanden den Weg zum Vorplatz der Isteiner Schule, um gemeinsam die musikalische Unterhaltung und die Bewirtung zu genießen. Insbesondere die Schlachtplatte erfreute sich – wie schon in den Jahren zuvor beim "Suurchrudd-Feschd" – bei den Besuchern großer Beliebtheit. Doch auch die "Chicken MäcMusics" und die Steaks, mit denen man das Speisenangebot für den Herbsthock erweitert hatte, stießen auf gute Resonanz.

Für gute Stimmung sorgten die aufspielenden Musikvereine aus Wyhlen, Höllstein, Obereggenen sowie die Isteiner Musiker mit ihrem Auftritt selbst. Der entscheidende Grund dafür, dass man in diesem Jahr mehr Menschen zum Fest locken konnte als beim ersten Anlauf vor zwei Jahren, war für den Musikvereinsvorsitzenden Thomas Schmid die Tatsache, dass man den Hock gleich auf den Platz vor der Halle und der Schule verlegte. Beim ersten Mal wollte man trotz schönen Wetters zunächst in der Halle feiern, was bei vielen Leuten nicht gut ankam. Diese Option "Halle" hielt man sich in diesem Jahr im Falle schlechten Wetters zwar auch offen, da der Wettergott den Musikanten aber hold blieb, war der Umzug nach drinnen nicht nötig.

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Thomas Schmid war mit dem Ergebnis des Herbsthocks nun sehr zufrieden. Er zeigte sich zuversichtlich, dass der Verein damit einen passenden Ersatz für das Suurchrudd-Feschd, das man wegen des zu hohen Aufwands für drei Festtage und Personalmangels nicht mehr hätte bewerkstelligen können, gefunden hat und blickte bereits in die Zukunft: "Wir werden den Hock wahrscheinlich in den nächsten Jahren in der Form fortführen."

Autor: teub