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19. Juli 2011
Ein Potpourri mit 30 Lied-Anläufen
Gut besuchtes Sommerkonzert des Musikvereins Istein vor dem ehemaligen Dorfgefängnis.
ISTEIN (cre). Zum elften Mal war der kleine Platz am ehemaligen Dorfgefängnis Schauplatz des Sommerkonzertes des Musikvereins Istein. Anders allerdings als in den vorherigen Jahren fehlte diesmal die Bläserklasse. Ebenso mussten die zahlreichen Zuhörer auf einen Auftritt des Jugendorchesters verzichten. Nach dem Abgang seines Dirigenten Carl-Philipp Rombach befinden sich die Vereinsvorstände aus Istein und Efringen-Kirchen noch auf der Suche nach einem Nachfolger respektive einer Nachfolgerin. Wie Anna Rühl, beim Musikverein Istein zuständig für die Jugendarbeit, bestätigte, hat sich inzwischen die Bewerberzahl um eine weitere Bewerberin auf drei erhöht.
So spielten im ersten Teil des Konzertes einige Mitglieder des Jugendorchesters mit Musikern aus dem Aktivorchester zusammen. Da hierbei Musiker mit 50-jähriger Erfahrung auf Jungmusiker trafen, die gerade am Anfang ihrer Ausbildung standen, war es – wie Vorsitzender Thomas Schmid betonte – nicht möglich, ein großes Programm einzustudieren.
In Abwesenheit des etatmäßigen Dirigenten Thomas Moritz nahm Schmid als Vizedirigent dessen Posten ein. Ein ebenso wichtiges Utensil wie die Instrumente waren für die Musiker ihre Sonnenbrillen. Zu Beginn des Konzertes erschwerte die tief stehende Sonne dem Orchester die Sicht auf Dirigenten und Notenblätter.
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Ein abwechslungsreiches Programm boten im zweiten Teil die Musiker des Aktivorchesters. Dabei honorierte das Publikum alle Stücke, vom "Deutschmeister Regimentsmarsch" über "Grandfather’s Clock" bis hin zum Udo-Jürgens-Medley, mit kräftigem Applaus. Nicht gelöst wurde die Frage Schmids nach der Anzahl der Musikstücke, die das Orchester in einem weiteren Potpourri anspielten: Es waren derer 30. Da jedes Jahr ein anderes Orchester-Register für die Organisation verantwortlich ist, waren diesmal die Flöten und das Schlagzeug an der Reihe. Die Verpflegung erfolgte wie üblich aus der "Gefängnisküche". Obwohl das Platzkonzert nun schon seit 2001 veranstaltet wird, gab es immer noch Besucher, die zum ersten Mal dabei waren. Erfreulich, dass dadurch nicht nur alte Bekanntschaften gepflegt wurden, sondern auch gleich neue geknüpft werden konnten.
Autor: cre
