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26. August 2009

Fraunhofer-Institut investiert kräftig

Umfassende energetische Sanierung der Bausubstanz am Standort Wintersweiler für eine Million Euro ist angelaufen

  1. Vollständig eingerüstet präsentiert sich für die nächsten Wochen der Altbau des Institutes. Foto: Reinhard Cremer

WINTERSWEILER. Gerade ein paar Wochen ist es her, dass der Neubau des Fraunhofer Institutes in Wintersweiler eingeweiht worden ist, schon machen sich neue Baumaßnahmen bemerkbar.

Innerhalb weniger Tage wurde das 1989 errichtete ursprüngliche Büro- und Laborgebäude vollständig eingerüstet. Während ein stabiles Dach Gerüst und Gebäude nach oben gegen Wettereinflüsse schützt, wurde der Bau ringsum mit einer orangefarbenen, blickdichten Plane eingekleidet.

Der Grund für die in Angriff genommenen Umbaumaßnahmen ist, wie Jürgen Hörmle, Technikleiter am Ernst-Mach-Institut, der BZ auf Anfrage mitteilte, eine umfassende energetische Sanierung der Bausubstanz. Die Außenwände werden dabei mit 160 Millimeter starken Isolierplatten verkleidet. Auch die Fensterfront erhält ein völlig neues Gesicht. Um das älteste der Institutsgebäude auch vom äußeren Erscheinungsbild her den neueren anzugleichen, wird das alte Satteldach durch ein Flachdach ersetzt. Weitere Energiesparmaßnahmen sind nicht vorgesehen, da das Heizungssystem erst vor rund zwei Jahren erneuert wurde.

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Nach Auskunft Hörmles sind die Kosten für den Umbau mit einer Million Euro gedeckelt. Entnommen werde das Geld aus dem Bautetat der Fraunhofer Gesellschaft ohne Fremdmittel oder Zuschüsse. Damit wird die Sanierung der Infrastruktur am Standort Efringen-Kirchen abgeschlossen sein.

Autor: Reinhard Cremer