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09. Februar 2012

Gegen Sperren von Weg

Der Gewerbeverein will, dass der Rote-Bruck-Weg offen bleibt.

  1. Der Rote-Bruck-Weg ist in Efringen-Kirchen ein gern von Autos, aber auch von Radfahrern vom oder ins Gewerbegebiet genutzter Weg. Foto: langelott

EFRINGEN-KIRCHEN (BZ). Die geplante Schließung der Rote-Bruck-Straße in Efringen-Kirchen stößt im Gewerbeverein auf Ablehnung. In dessen jüngster Vorstandssitzung wurde über das Vorhaben ausführlich diskutiert, wie der Gewerbeverein in einer Pressemitteilung berichtet. Man sei einhellig der Meinung gewesen, dass eine Schließung nichts an der Problematik der Kreuzung Friedrich-Rottra-Straße/Landstraße ändere. Stattdessen bringe sie vor allem Nachteile. Die zahlreichen Benutzer der Straße vom und zum Gewerbegebiet würden zu Umwegen gezwungen, dies führe auf der L 137 und der B 3 zu erhöhtem Verkehrsaufkommen, die Luft werde durch die Umfahrung um etwa eine Tonne Kohlendioxid im Jahr mehr belastet, so der Gewerbeverein. Freilich, so merkt der Gewerbeverein an, sei eine Lösung für den problematischen Knotenpunkt sehr schwer zu finden. Der in der Vorstandssitzung geäußerte Vorschlag, die Einfahrten zur Neusetze und zur Rottra-Straße sollten ganz gesperrt werden, "dürfte wohl nicht im Sinne der Anlieger sein", urteilt der Verein selbst. Als beste Lösung sei ein Kreisel angesehen worden, wobei aber erhebliche Kosten durch Grundstückskäufe auf die Gemeinde zukämen, sodass daraus schon aus finanziellen Gründen nichts werden dürfte. Statt den Rote-Bruck-Weg zu schließen, so der Vorstand, müsse man die Brückendurchfahrt durch Verkehrsschilder regeln sowie Verkehrsspiegel an den Einfahrten anbringen. "Dies könnte man versuchsweise ohne großen Kostenaufwand bewerkstelligen." Wichtig wäre auch, so der Gewerbeverein, das Verkehrsaufkommen in der nur für Anlieger offenen Neusetze zu überwachen. Denn diese Straße werde immer wieder als Durchfahrtsstraße missbraucht.

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Autor: bz