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28. November 2016

Großer Andrang und zufriedene Marktanbieter

Der 28. Weihnachtsmarkt des Gewerbevereins lockte am Samstag Besucher in Scharen nach Efringen-Kirchen / Jury kürt Kinderhaus-Fördervereinsstand zum Schönsten.

  1. Den Weihnachtsmarkt Efringen-Kirchen besuchten auch die Läufelberg Häxe, danach lockte der Guggeball der Zieefägge in die Halle. Das Karussell war Attraktion für die Kleinen. Den Preis an den schönsten Stand übergab – letztmals – Dietmar Fischer (von rechts). Für Iris Vormann und Inge Pohl-Fischer war der Stand des Kinderhaus-Fördervereins der schönste. Foto: cremer

  2. Das Karussell war Attraktion für die Kleinen beim Weihnachtsmarkt Efringen-Kirchen, den auch die Läufelberg Häxe besuchten, dann lockte der Guggeball der Zieefägge in die Halle. Den Preis an den schönsten Stand übergab – letztmals – Dietmar Fischer (von rechts). Für Iris Vormann und Inge Pohl-Fischer war der Stand des Kinderhaus-Fördervereins der schönste. Foto: cremer

  3. Foto: Reinhard Cremer

EFRINGEN-KIRCHEN. Der Weihnachtsmarkt in Efringen-Kirchen ist einer der schönsten weit und breit. Davon überzeugt zeigte sich jedenfalls der Vorsitzende des Gewerbevereins, Dietmar Fischer, bei der Eröffnung des 28. Marktes.

Richtig ist auf jeden Fall, dass die besonders in den Abendstunden stimmungsvolle kleine Budenstadt auf dem Rathausplatz Jahr um Jahr zahllose Besucher aus dem gesamten Dreiland anlockt. Schon früh waren Parkplätze rar. Nicht wenige Besucher aus Wintersweiler oder Istein hatten sich deshalb gleich auf Schusters Rappen aufgemacht.

Pünktlich um 11 Uhr hatte der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde mit Händels Siegesmarsch die kleine Eröffnungsfeier eingeleitet. In seiner Rede vor bereits in großer Zahl anwesenden Marktbesuchern, Bürgermeistern und Ortsvorstehern sowie dem Bundestagsabgeordneten Armin Schuster wies Dietmar Fischer darauf hin, dass er zwar den letzten Weihnachtsmarkt in seiner Funktion als Gewerbevereinsvorsitzender eröffne, nicht aber davon ausgehe, dass es damit auch der letzte Weihnachtsmarkt sei. Auch wies er Unstimmigkeiten zwischen sich und namentlich Bürgermeister Philipp Schmid von sich. Sein besonderer Dank galt den Kameraden der Feuerwehr, die wie jedes Jahr die Stände auf- und wieder abbauten. In diesem Zusammenhang erwähnte er auch, dass die Stände zwar in die Jahre gekommen seien, es sich jedoch nicht lohne, für 40 000 Euro neue zu kaufen.

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Bürgermeister Schmid dankte Fischer für seinen 15 Jahre währenden Einsatz für den Markt. Den Besuchern wünschte er – da kam der Mariner durch – "immer eine Handbreit Glühwein im Glas".

Die besinnliche Einstimmung oblag Katharina Hummel, Pastoralreferentin der katholischen Kirchengemeinde, und dem evangelischen Pfarrer Steffen Mahler. Wer hätte es geahnt, dass es dann bald wieder die Stände mit alkoholischem Ausschank waren, die am dichtesten umlagert wurden...? Und je dunkler es wurde, umso stärker der Andrang. Das galt jedoch in gleichem Maße für den gesamten Markt. Wer sich einmal rund um Weihnachtsbaum und Brunnen von Stand zu Stand bewegen wollte, musste schon einiges an Geduld mitbringen.

Für Kinder bot die Mediathek um 13 Uhr ein Puppentheater. Anschließend verteilte der Nikolaus (Marktmeister Martin Schreck) Süßigkeiten und Obst an die wartende Kinderschar. Hinter dem Rathauscafé drehte das 82 Jahre alte Kinderkarussell von Gerhard Böhler unverdrossen Runde um Runde.

Die Jury mit Inge Pohl-Fischer und Iris Vormann kürte als den schönsten Stand den des Kinderhaus Fördervereins – dafür gab es 60 Euro und eine Flasche Sekt. Die weihnachtliche Auskleidung des an sich nüchternen Zweckstandes hatte besonders gut gefallen. Den zweiten Preis bekam der Seebodenhof, der dritte ging an Jutta Bley-Dördelmann mit ihren weihnachtlichen Blumenarrangements. Erst weit nach 22 Uhr verließen die letzten Besucher den Rathausplatz. Wenn der eine oder andere Stand schon früher den Platz geräumt hatte, so lag es schlicht daran: Er war ausverkauft!

Autor: Reinhard Cremer