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10. August 2010

Palmen wie im Urlaub und flotte Musik

Ein gelungenes Sommernachtsfest des Musikvereins Efringen-Kirchen und seines Fördervereins.

  1. Wie im Urlaub fühlten sich Besucher des Sommernachtsfests auf dem Rathausplatz in Efringen-Kirchen. Foto: Cre

EFRINGEN-KIRCHEN (cre). Mit dem Slogan "fast wie Urlaub im Süden" bewarben der Musikverein Efringen-Kirchen und der Förderverein ihr Sommernachtsfest auf dem Rathausplatz. Eine glatte Untertreibung! Es war mehr: Das war Urlaub, Genuss und Stimmung pur in einem. Bereits gegen 19 Uhr waren fast alle Tische besetzt. Die Helfer hatten ihre Plätze am Grill sowie an der Sekttheke, am Wein- und am Bierbrunnen eingenommen. Auch der Pizzaofen lief schon auf Hochtouren. Die Sonne tauchte die mit Oleander und Palmen bestandene Fläche vor dem Rathaus in ein warmes Abendlicht.

Um 19.30 Uhr übernahmen "Dübi´s Big Band" aus dem schweizerischen Rheinfelden das musikalische Kommando. Ihren Namen hat sie nach ihrem Bandleader Hans Dürrenberger. Als dieser noch im aktiven Feuerwehrdienst tätig war, wurden die Tastentelefone der Wache mit den Namen der jeweiligen Anschlussinhaber gekennzeichnet. Für "Dürrenberger" blieb aus Platzgründen nur "Dübi" übrig. Dabei blieb es dann.

Gemäß dem Titel "A band’s gotta do, what a band’s gotta do” tat die Band, was zu tun war: Von alten Swingtiteln über südamerikanische Rhythmen bis zu Stücken von Glenn Miller reichte das Angebot. Mal fetzig, mal mit schweizerischer Gemütlichkeit, stets aber sicher in den Tempi und ausgeglichen in den Registern. Den Besuchern machte es Spaß und bei nun zunehmender Kühle wurde in den Pausen an zahlreichen Tischen eben ohne Band weitergesungen. Die junge Fatima Hansson, zu Besuch aus Australien, fand Musik und Atmosphäre einfach "lovely". Teelichter auf den Tischen und farbige Lichterketten über den Besuchern sorgten denn auch für eine romantische Stimmung. Da die nachfolgenden "Pepper House Stompers" auf einen ihrer Musiker warten mussten, spielten Dübi und seine Truppe eben einige Titel mehr. Leider hatten die Stompers dann zusätzlich noch mit technischen Problemen der Musikanlage zu kämpfen. Auf dem Podium bei den Musikern wurde dann noch getanzt, was die Beine hergaben, während der Platz sich langsam leerte. Sogar ein Rollstuhlfahrer wurde von seinen Begleitern im Kreise gewirbelt.

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Georg Mäder vom Förderverein hatte bei der Auswahl der Musiker wieder einmal, wie auch bei seinen Hofkonzerten, eine sichere Hand bewiesen. Das Fest in seiner jetzigen Form kommt bei Besuchern bestens an. "Allen Beteiligten macht es einen Riesenspaß", bilanzierte Musikvereinschef Marcel Kufner.

Autor: cre