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08. Februar 2012

Plädoyer für Zukunft des Kalkwerk

Peter Leifgen, Leiter des Kalkwerks, betonte, dass die künftige Kalkabbaufläche nicht die Größe des beantragten Vorranggebiets haben werde, von dem der baumbewachsene Kranz ums Abbaugebiet abzuziehen sei. Er formulierte es als Ziel der Erweiterungsfläche, den Fortbestand des Werks über mehrere Jahrzehnte hinweg zu sichern. Er betonte ebenso, dass sich vieles verbessert habe, seit das Werk vor rund 30 Jahren von der Lonza übernommen worden sei. "Wunden konnten geheilt werden". So sei zum Beispiel der Wintersweiler Steinbruch rekultiviert worden. In den vergangenen Jahren habe man nicht nur bei allen Arbeiten den Naturschutz berücksichtigt, sondern auch 2,3 Hektar mehr Wald als gefordert angepflanzt. Zudem sei das Werk ein guter Steuerzahler. Leifgen machte auch deutlich, dass ihm ein Weg der Gemeinsamkeit wichtig sei und ihn nur das Verbreiten von nicht haltbaren Behauptungen störe, etwa die Angabe, dass der ganze Berg abgebaut werde, was keineswegs der Fall sei. Er führte zudem vor Augen, dass jedes Metall – ob für Autos oder Gürtelschnallen gedacht – zur Herstellung Kalk benötige, und betonte, dass Isteiner Kalk ortsnah in der Basler Chemie oder im Stahlwerk Kehl verwendet werde.

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Autor: vl